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PETA plädiert für fleischfreien Wochentag in nordrhein-westfälischen und schleswig-holsteinischen Altenpflegeeinrichtungen

 
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Stand Februar 2012
Düsseldorf / Kiel / Gerlingen, 8. Februar 2012 – Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat 60 Altenpflegeeinrichtungen in Düsseldorf, Dortmund, Köln, Kiel, Lübeck und Flensburg angeschrieben, um für einen fleischfreien Wochentag zu plädieren. An erster Stelle der Todesursachen zählen ab dem 65. Lebensjahr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beispielsweise der akute Herzinfarkt und bösartige Tumorerkrankungen. Da gerade diese sogenannten Zivilisationskrankheiten ernährungsabhängig sind, kann eine gesunde Ernährung das Risiko reduzieren und außerdem auch eine kurative Funktion erfüllen.

Eine kostenlose Broschüre mit rein pflanzlichen Rezepten, die speziell für Kantinen und Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen gedacht sind, finden interessierte Einrichtungen auf www.peta.de/kantinen. Sollten sich die Altenpflegeeinrichtungen entschließen, den vegetarischen Wochentag einzuführen, bietet PETA ihnen kostenlose Unterstützung von einer Ernährungswissenschaftlerin an, um erste Rezepte gemeinsam zuzubereiten.

„Besonders im Alter ist eine Ernährung mit viel Gemüse und Obst, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten der beste Weg, um die Abwehr zu stärken“, sagt Sabine Weick, Ökotrophologin und Kampagnenleiterin bei PETA.

Da im Alter viele Menschen körperlich abbauen und ein stärkeres Risiko für Mangelernährung besteht, kann die richtige Wahl der Ernährungsform einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter leisten. Eine vegetarische besser noch vegane Ernährung ist reich an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Dagegen enthält eine fleischhaltige Ernährung viele gesättigte Fette und Cholesterin. Sie kann Rückstände von Antibiotika, Pestiziden und sogar Salmonellen enthalten. Fleisch gilt schon länger als Risikolebensmittel hinsichtlich seiner Wirkungen auf den menschlichen Körper. Fleisch steht im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko an Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atherosklerose oder Diabetes.

Weitere Informationen:
www.goveggie.de
www.peta.de/kantinen
Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de