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PETA-Protestaktion gegen Käfighaltungsbetrieb von "Deutsche Frühstücksei GmbH"

 
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Mit Hühnermasken, Schutzanzügen und Maschendrahtzaun gegen das Tierleid in der Eierindustrie

Stand August 2017
Neuenkirchen-Vörden / Stuttgart, 4. August 2017 – Hühnerleid stoppen: Hunderttausende Hennen, einige davon krank und verletzt, müssen bei der Deutsche Frühstücksei GmbH in Neuenkirchen-Vörden eingepfercht in Käfige Eier legen. Das zeigte ein Bericht in der ARD von vergangenem Montag („Die Eilerlüge“). Unterstützer der Tierrechtsorganisation PETA fordern, am Montag, 7. August, von 13 bis 15 Uhr in einer Protestaktion auf dem Rathausvorplatz von Neuenkirchen-Vörden das Ende der tierschutzwidrigen Haltung. Dabei sind sie in Hühnermasken und Schutzanzüge gehüllt. In den Käfigen können die Hennen ihr arttypisches Verhalten nicht ausleben. Federpicken, schmerzhafte Fußballenveränderungen und entzündete Kloaken sind nur wenige Beispiele dafür, was die Hühner durch Zucht und Haltung ertragen müssen.
 
„300.000 Hennen leiden täglich im Betrieb der Deutsche Frühstücksei GmbH am Ortsrand von Neuenkirchen-Vörden“, so Lisa Wittmann, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. „Wir möchten den Menschen zeigen, dass hinter jedem Ei ein fühlendes Lebewesen steht, welches die Agrarindustrie zu einer Eierlegemaschine degradiert hat.“
 
Die Deutsche Frühstücksei GmbH hält Hühner teilweise in Käfighaltung, die – entgegen der weitläufigen öffentlichen Meinung – in Deutschland noch immer erlaubt ist. Die unter anderem mit Nestern und Sitzstangen ausgestalteten Käfige heißen nun lediglich irreführend „Kleingruppenhaltung“. Sie sind zwar größer, jedoch auch mit mehr Tieren belegt. Eier aus der sogenannten Kleingruppenhaltung bieten Supermärkte kaum mehr lose in Eierkartons an, denn die Verbraucher lehnen diese Art der Haltung ab. Trotzdem essen die meisten Deutschen Eier von Hennen aus Käfigen – nämlich verarbeitet in Nudeln, Keksen oder Fertiggerichten. Auch Eier in Restaurants sind nicht selten aus der tierquälerischen Käfighaltung.
 
Trauriger Rückblick:
Bereits im Jahr 2012 hat PETA Aufnahmen, u.a. aus einem Betrieb, an dem die Deutsche Frühstücksei GmbH beteiligt war, veröffentlicht. Schon damals wurden kranke, verletzte und tote Hühner gefunden. Das zeigt ganz klar: Tierquälerei in der Eierindustrie hat System. Seit Jahren hat sich für die intelligenten Hühner nichts geändert.
 
PETA fordert die Politik auf, der legalisierten Tierquälerei ein Ende zu setzen und die bio-vegane Landwirtschaft zu fördern. Denn auch ohne Gesetzesverstöße leiden die Tiere unter den minimalen gesetzlichen Regelungen.

WANN & WO:
Montag, 7. August 2017, ab 13 Uhr, Rathausvorplatz, Küsterstraße 4, 49434 Neuenkirchen-Vörden

Weitere Informationen:
PETA.de/Eierrecherche2017
Veganstart.de

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de