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PETA-Strafanzeige gegen Fischereibetrieb Dehmel in Dabel

 
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Verdacht auf Verstoß gegen Tierschutzgesetz, Bestechung und Betrug

Stand Oktober 2013
Dabel / Gerlingen, 28.Oktober 2013 – Salmiak und Etikettenschwindel: Nachdem PETA Deutschland e.V. durch einen Whistleblower detaillierte Informationen über die illegalen Machenschaften des Fischereibetriebes Dehmel in Dabel, erhielt, erstattete die Tierrechtsorganisation vergangene Woche Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Schwerin. Der Vorwurf: Aale werden durch Salmiak getötet, abgelaufene Produkte neu etikettiert, tote Aale, die bereits Gallenflecken aufwiesen, dennoch verwertet, Gewichtsangaben manipuliert, und sogar Beamte bestochen. PETA übt scharfe Kritik an dem rücksichtslosen Fischereibetrieb und dessen illegalem und gewissenlosem Umgang mit Fischen.

„Salmiak wirkt stark ätzend auf Haut, Augen, und Atemwege, die Aale im Fischereibetrieb Dehmel sterben langsam und qualvoll, sie winden sich vor Schmerzen“, so Dr. Tanja Breining, Kampagnenleiterin für Meerestiere bei PETA Deutschland e.V. „Falls eine Kontrolle des Veterinäramts angekündigt wird – meist zwei Wochen im Voraus – holen Mitarbeiter heuchlerisch die Stromtötungsmaschine hervor“, so der Informant.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Fische Schmerzen, Stress und Angst empfinden. Während Professor Hoffmann von der Tierärztlichen Fakultät an der Universität München vor Gericht den wissenschaftlichen Nachweis erbrachte, dass Fische leiden, bestätigte Dr. Fricke vom Max-Planck-Institut in Seewiesen, dass Fische ebenso intelligent sind wie viele Affenarten.

Weitere Informationen:
Fischen-tut-weh.de

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de