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PETA zeichnet Rosin’s Restaurant mit „Stopfleber-frei-Urkunde“ aus

 
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Stand Oktober 2013
Dorsten-Wulfen / Gerlingen, 30. Oktober 2013 – Stopfleber-freie Gastronomie: Seit kurzem serviert das Restaurant Rosin's keine Stopfleber mehr. Von Tierfreunden auf die Qualpastete aufmerksam gemacht, informierte PETA Deutschland e.V. den zweifachen Michelin-Sterne-Träger und Fernsehkoch Frank Rosin im August schriftlich über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen. Wenige Wochen später wurde das Gericht von der Online-Speisekarte des Gourmetrestaurants genommen. Eine telefonische Nachfrage ergab, dass das Tierqualprodukt generell nicht mehr angeboten wird. Für diese vorbildliche Entscheidung zeichnet die Tierrechtsorganisation das Restaurant jetzt mit einer „Stopfleber-frei-Urkunde“ aus.

„Wir freuen uns vor allem im Namen der Tiere und möchten uns bei Herrn Rosin bedanken. Durch diese tierfreundliche Entscheidung bleibt zahlreichen Gänsen und Enten die grausame Qual des Stopfens erspart“, so Dr. Tanja Breining, Biologin bei PETA. „Wir hoffen, dass sich weitere Restaurants diesem tierfreundlichen Beispiel anschließen und Stopfleber in Zukunft keinen Platz mehr auf der Menükarte einräumen werden.“

Eine Nachfrage beim Statistischen Bundesamt ergab, dass allein 77 Tonnen Stopfleber im Jahre 2012 aus Frankreich, Ungarn und den Niederlanden nach Deutschland importiert wurden, folglich mussten über 100.000 Enten und Gänse sterben.

Medizinisch gesehen ist die verfettete Leber (Steatosis hepatis) ein krankhaft verändertes Organ. Den betroffenen Enten und Gänsen wird mehrmals täglich ein langes Rohr in den Rachen gestoßen, über das sie mit großen Mengen Getreide zwangsgestopft werden. Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem Verletzungen des Rachenbereichs, Atemnot, Prellungen, Knochenbrüche, Darmentzündungen, Durchfall, Leberzirrhose, Herzversagen, Nierenversagen und Leberblutungen. Die Gänsestopfleber ist folglich ein extrem geschädigtes Organ von gequälten Tieren und sollte von allen Speisekarten gestrichen werden. Den Vögeln wird die Kehle aufgeschlitzt, bevor sie an den irreversiblen Folgen des Stopfens sterben. Daher fordert PETA ein Verkaufsverbot von Stopfleber und hat hierfür bislang über 82.000 Unterschriften gesammelt.

Zahlreiche Prominente unterstützen PETAs Anti-Stopfleber-Kampagne, darunter James Bond-Legende Sir Roger Moore, Formel-1-Rennfahrer Adrian Sutil, Oscarpreisträgerin Kate Winslet, Model Tamara Ecclestone, Autorin Charlotte Link oder Gastronomieberaterin Eva Miriam Gerstner.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, sie bewahren auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten.

So leiden Vögel für die Stopfleberproduktion © PETA

Das druckfähige Motiv steht hier zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen:
Stopfleber.Info
PETA.de/Stopfleberrecherche2012
PETA.de/Stopfleber

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de