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PETAs Boykott australischer Wolle macht Fortschritte

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Stand Juli 2008
Dieses Video zeigt Ihnen die Machenschaften in der australischen Wollindustrie.
Sprecherin: Superstar P!NK
Fast 90 Jahre lang war die australische Wollindustrie von Grausamkeiten beherrscht und letztenendes blutende Hintern von Lämmern zur Folge hatte. Doch nach nur 30 Monaten eiserner PETA Kampagne, könnten Tierrechtler nun den Anfang vom Ende des sog. Mulesing in Australien feiern.

PETA (die andere Seite in dem Prozess) und die Industriegruppierung Australian Wool Innovation (AWI) sind heute zu einer Einigung gelangt, in der AWI versprach, das sinnlose Gerichtsverfahren zu beenden, das die Wollindustrie bereits Millionen von Dollars gekostet hat. Als Antwort auf die Einstellung, hat PETA versprochen, dass der Boykott australischer Wolle wie bisher weiterlaufen wird, bis kein Lamm mehr die schmerzhaften Verstümmelungen durch „Mulesing“ erleiden muss und kein Schaf mehr auf ein „Todesschiff“ zum grausamen Lebendexport verladen wird. PETAs australischer Rechtsexperte beschrieb AWIs Entscheidung, den Rechtsstreit aufzugeben, als „klare Lektion an andere Industriezweige, dass es sehr dumm ist, zu versuchen, ihre Kritiker mit Hilfe von teuren Rechtsstreits ruhig zu stellen, statt einen Dialog mit ihnen einzugehen.“

„Wir können jedem Schaf, das für die Produktion australischer Wollkleidung leiden muss, versprechen, dass Tierrechtler der ganzen Welt vor den Läden stehen werden, wenn diese so dumm sind, noch immer australische Wolle zu verkaufen,“ so PETA Vorsitzende Ingrid E. Newkirk . „Tierquäler – verklagt uns auf eigene Gefahr. Solange noch ein einziges Schaf verstümmelt wird oder auf ein Exportschiff geladen wird, werden wir den Boykott australischer Wolle durchziehen.“

AWI musste als Teil der Einigung Zugeständnisse machen, wie zum Beispiel das Versprechen, die Entwicklung einer genetischen Alternative zum „Mulesing“ voranzutreiben, indem überzüchtete Merinoschafe durch eine andere Rasse ersetzt werden. PETA hat seit Beginn der Kampagne auf dieses Versprechen hingearbeitet. AWI hat außerdem zugesagt, sich keinem Kennzeichnungsprogramm in den Weg zu stellen. So könnte die Wolle von Schafen, die das „Mulesing“ erleiden mussten, von anderer unterschieden werden und würde weniger grausamen Bauern so einen Vorteil auf einem Markt verschaffen, der immer mehr Wert auf Mitgefühl legt. AWI muss außerdem vierteljährliche Berichte bereitstellen, in denen Investitionen und der Fortschritt genetischer Alternativen zum „Mulesing“ beschrieben werden. Außerdem muss die Entwicklung, Bewilligung und Nutzung von Schmerzmitteln vorangetrieben werden. PETAs einziges Zugeständnis – wenn man es überhaupt so nennen kann – war, eine Strategie zu beenden, die wir ohnehin nicht mehr für die beste hielten, nämlich die gezielte Arbeit gegen einen bestimmten Händler oder eine Ladenkette. Wir werden daher nun sicherstellen, dass die gesamte Handelsindustrie weiß, warum es falsch ist, Wolle von „Mulesing“ Schafen und Lebendexporten zu kaufen.

Noch immer sind australische Lämmer und Schafe extremem Leid ausgesetzt. Deshalb müssen mitfühlende Bürger weiterhin Druck auf Regierung und Industrie ausüben, um die grauenhaften Praktiken des „Mulesing“ und der Lebendexporte zu beenden. Nehmen Sie sich bitte einen Moment Zeit, um in dieser wichtigen Angelegenheit aktiv zu werden und spenden Sie noch heute, um PETAs lebensrettende Kampagnen zu unterstützen

 

Was Sie tun können!

Kaufen Sie keine Wolle!
Modische, haltbare, warme Alternativen zu Wolle gibt es praktisch überall.

Protestieren Sie!
Schreiben Sie Leserbriefe über die Tierquälerei bei der Wollherstellung an ihre lokale Zeitung. Klicken Sie hier, um an die Australische Botschaft zu schreiben.

Unterstützen Sie uns!
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