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Pferd in Hofheim am Taunus aufgeschlitzt

 
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PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

Stand November 2012
Hofheim am Taunus / Gerlingen, 20. Juni 2012 – Unbekannte Tierquäler haben am vergangenen Wochenende auf einer Koppel im Hofheimer Stadtteil Wallau die Sehne eines Fohlens am Hinterbein durchtrennt – das Tier musste aufgrund der schwerwiegenden Verletzung eingeschläfert werden. Die ermittelnde Polizei prüft Parallelen zu einem Fall, der sich Anfang Juni im wenige Kilometer entfernten Kelkheim ereignete – dort wurden einem Pferd ähnliche Schnitte an den Sehnen zugefügt. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. lobt nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus für Hinweise, die zur Ermittlung und Überführung des oder der Täter führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter der Telefonnummer 0152 37325400 oder direkt an die Kriminalpolizei Hofheim unter 06192 20790.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Möglicherweise schrecken der oder die Täter auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ Jüngst bestätigte der Fall des Mordes verdächtigten Kanadiers Luka Rocco Magnotta, der wegen sadistischer Tierquälerei auffällig geworden war, diese Erkenntnis.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de