Spenden
 »  »  » Pferde in der Türkei zu Tode geblutet

Pferde in der Türkei zu Tode geblutet

Stand Juli 2006
Die zu Tode verängstigten Pferde werden gewaltsam zu Boden gezerrt.
PETA erhielt Undercover- Videoaufnahmen, die entsetzliche Tierquälerei an wundervollen Pferden an dem von der türkischen Regierung unterhaltenen Refik Saydam Hygiene Center (RSHC) zeigen. Das Video zeigt schockierende Bilder von sich heftig wehrenden Pferden, die mit Seilen gewaltsam zu Boden gezerrt werden, um ihnen dann mit einem Skalpell bei vollem Bewusstsein den Hals aufzuschlitzen. Arbeiter binden den Pferden die Beine fest an den Körper, um sie so fluchtunfähig zu machen, und sitzen auf den sich panisch wehrenden Pferden, um sie unten zu halten. Laute der absoluten Todesangst und angstvolles Beben zeigen, dass die Pferde bei der gesamten Prozedur, die zuweilen Stunden dauert, bei vollem Bewusstsein sind. Dann lässt man die Pferde sich zu Tode bluten und schleift schließlich ihre blutigen Körper nach draußen, um sie am Straßenrand abzuwerfen.
Die Beine dieses Pferdes sind mit Seilen fest zusammengebunden.
In Europa und den USA wird Pferden Blut in der gleichen Weise abgenommen, wie man dies bei Menschen tut: Eine Nadel wird intravenös durch die Haut in die Vene eingeführt. Pferde stehen bei dieser Prozedur bequem im Stall, und mehrere Liter Blut werden so entnommen, ohne die Pferde dabei zu verletzen oder zu töten. Jeder, der einmal Blut gespendet hat, weiß, dass dieses Erlebnis vielleicht beunruhigend sein mag, aber das ist nichts im Vergleich dazu, was die Pferde am RSHC an Panik und Todesangst durchmachen. Das Video zeigt RSHC Arbeiter, die keine Nadel ordnungsgemäß einsetzen können oder wollen und stattdessen den Pferden den Hals aufschlitzen, um an die Jugularvene zu gelangen. Für diese schlampige und grausame Vorgehensweise gibt es absolut keine Rechtfertigung. ]PETA hat Verantwortliche des RSHC angeschrieben, um sie darüber zu informieren, dass diese entsetzliche Grausamkeit an Pferden für die Serumproduktion nicht toleriert werden wird.
In den Augen dieses Pferd ist absolutes Entsetzen abzulesen, als man ihm den Hals aufschlitzt.
Das RSHC produziert Pferdeserum für die Regierung als billigen, aber gefährlichen Ersatz für menschliches Serum in medizinischen Produkten. Vor langer Zeit benutzten z.B. die USA Pferdeserum für Tollwutimpfungen und andere Antitoxine, bis man feststellte, dass Pferde-Antikörper bei 16 Prozent der Patienten zu einer gefährlichen gesundheitlichen Beeinträchtigung, der sogenannten "Serumkrankheit", führten. Heute ist Pferdeblut für den medizinischen Einsatz in den USA weitgehend unbedeutend geworden, wenn es jedoch benötigt wird, sieht dies allerdings nicht wie in diesem Horrorkabinett aus, das von der türkischen Regierung betrieben wird.
Dem Sterben überlassen, nachdem die RSHC Arbeiter mit der „Blutentnahme“ fertig sind.
Sie können helfen

1. Bitte schreiben Sie an den RSHC Präsidenten Dr. Turan Aslan und fordern Sie ihn auf, diese grausame Praktik sofort einzustellen::

Turan Aslan, M.D., President
Refik Saydam Hygiene Center
Cemal Gursel Caddesi, No. 18
06100 Sihhiye, Ankara
Turkey

resak@saglik.gov.tr


2. Bitte schreiben Sie außerdem an den Präsidenten der Türkei, Ahmet Necdet Sezer:
Ein weiteres Opfer mit aufgeschlitzter Kehle
His Excellency Ahmet Necdet Sezer
President of the Turkish Republic
Cankaya Kosku
Sehit Ersan Caddesi, No. 14
Çankaya, Ankara
Turkey

cumhurbaskanligi@tccb.gov.tr

3. Unterstützen Sie uns mit einer Spende um auch das Leiden der Pferde in der Türkei zu beenden.



Die Bilder und das Video stammen von Desifre. Desifre verfolgt keine politischen Absichten mit der Ausstrahlung des Programmes. Desifre möchte damit die falsche Behandlung von Tiere aufdecken, in der Hoffnung, diese Methoden aus dem Mittelalter ab zu schaffen.