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Pflanzenkraft zum Weltschulmilchtag: PETA verteilt Pflanzendrinks an Münchner Mittelschule

 
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Überlebensgroße Kuh sorgt bei Aktion für begeisterte Schüler

Stand September 2015
München / Stuttgart, 29. September 2015 – Mit Pflanzenkraft in der Schule durchstarten:
Was für eine tolle Überraschung für die Schüler, als die große PETA-Kuh heute in der Pause der Mittelschule am Winthirplatz pflanzliche „Milchgetränke“ an die Kinder verteilte. Mit dieser Aktion macht PETA Deutschland e.V. anlässlich des Weltschulmilchtages auf rein pflanzliche „Milchprodukte“ ohne Tierleid aufmerksam. Der Weltschulmilchtag findet jährlich am 30. September statt, um auf das von der Europäischen Union geförderte Schulmilchprogramm aufmerksam zu machen. Das Projekt unterstützt den Konsum von Kuhmilch bei Kindern und Jugendlichen mit dem Argument, dass diese notwendig für eine gesunde Entwicklung sei. Ein Trugschluss: Milch ist für die menschliche Ernährung weder gesund noch notwendig. Viele Verbraucher wissen nicht, welche Risiken der Konsum von Produkten tierischen Ursprungs mit sich bringt und unter welchen entbehrungsreichen Bedingungen Tiere in der Milchindustrie gehalten werden. Vor diesem Hintergrund appelliert PETA an die Politik und fordert, das irreführende Schulmilchprogramm zu beenden.
 
„Statt Schülern jedes Jahr aufs Neue die vermeintliche Notwendigkeit von Kuhmilch einzuflößen, sollten Lehrer und Eltern die Kinder über die Vielfalt pflanzlicher Lebensmittel aufklären“, so Felicitas Kitali, Fachreferentin für Ernährung bei PETA Deutschland e.V. „Mit der Aktion in der Mittelschule am Winthirplatz beweist PETA: Ob in der Schulpause oder morgens zum Müsli – Pflanzendrinks schmecken nicht nur köstlich, sondern verhindern auch jede Menge Tierleid.“
 
Neben einer besseren Aufklärung über Milch, deren Produktion sowie die Folgen des Konsums fordert PETA die Einstellung des Schulmilchprogramms und appelliert, stattdessen das EU-Schulobstprogramm zu stärken und weiterzuentwickeln. Denn: Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist kein Lebewesen auf Milch angewiesen, die nicht von seiner eigenen Mutter stammt. Daher benötigt auch der Mensch keine für Kälber bestimmte Muttermilch. Ganz im Gegenteil: Der Konsum von Kuhmilch wird beim Menschen mit ernährungsmitbedingten Krankheiten wie Krebs, Adipositas und Akne in Verbindung gebracht.
 
PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.
 
Die Tierrechtsorganisation setzt sich für eine moderne Definition der Grundnahrungsmittel ein: Bislang wurden hierzu unter anderem Fleisch und andere tierische Produkte gezählt und dementsprechend günstiger besteuert. Doch sollten aus ernährungsphysiologischer, ökologischer und tierrechtlicher Sicht keine tierischen Produkte, sondern pflanzliche Eiweißquellen die Proteine für die menschliche Ernährung liefern. PETA fordert die Politik auf, tierische Produkte aus der Liste der Grundnahrungsmittel zu streichen und dafür gesunde Lebensmittel mit einem verminderten Steuersatz zu belegen.

PETA-Unterstützerin verteilt Pflanzendrinks an Münchner Schule / © PETA
 
Das druckfähige Motiv finden Sie hier zum Download.
 
Weitere Informationen:
Schulmilch.info
PETA.de/Milch
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de