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So reduzieren Sie den ökologischen „Pfotenabdruck“ Ihres tierischen Begleiters

 
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Von Katzenstreu bis hin zu Tier-Recycling – so wird Ihr Haushalt noch grüner

Stand Juni 2014
Sie benutzen Energiesparlampen, stellen die Heizung nie auf die höchste Stufe, ernähren sich umweltbewusst und zur Arbeit nehmen Sie das Fahrrad oder die Mitfahrzentrale? Super, Sie tun schon eine ganze Menge für die Umwelt! Aber wie sieht es mit den anderen Mitgliedern Ihres Haushalts aus – mit Ihren tierischen Begleitern? Die folgenden Tipps werden Ihnen dabei helfen, den ökologischen „Pfotenabdruck“ Ihrer Vierbeiner ein ganzes Stück nach unten zu korrigieren:
Kompostierfähiges Katzenstreu aus reiner Pflanzenfasern
 
  • Benutzen Sie eine biologisch abbaubare Recycling-Katzenstreu. Einige auf Ton basierende Streuarten enthalten Siliciumdioxid, das krebserregend wirken kann, oder Natriumbentonit, das bei Katzen zu Verstopfungen führen kann, wenn die Tiere das Material beim Putzen aufnehmen.
  • Nutzen Sie biologisch abbaubare Hundekotbeutel anstatt Plastikbeutel, um die Hinterlassenschaften Ihres Vierbeiners zu beseitigen. In den USA gibt es sogar Beispiele, wie die Häufchen sinnvoll genutzt werden können – zum Kompostieren!
  • Und wo wir schon bei der Wiederverwertung von Hinterlassenschaften sind: Auf die Ernährung kommt es an. Auch hier können Sie durch die vegane Ernährung Ihres tierischen Begleiters die Ökobilanz des Vierbeiners deutlich verbessern. Das ist gut für das Klima und für alle anderen Tiere, die leider nicht in einer liebenden Umgebung, sondern in einem Mastbetrieb gehalten werden. Ein Video über die gesunde vegane Hundeernährung finden Sie hier.
  • Nutzen Sie tier- und umweltfreundliche Reinigungs- und Pflegeprodukte. Achten Sie bei Shampoos und anderen Pflegeprodukten, die grundsätzlich nur in seltenen Fällen angewandt werden sollten, auf die Umweltverträglichkeit und informieren Sie sich, ob die Produkte tierversuchsfrei sind. Das Gleiche gilt natürlich für die Reinigungsmittel, die Sie im Haushalt benutzen, um eventuelle Hinterlassenschaften, Haare und andere Überbleibsel Ihrer Vierbeiner zu entfernen.


Und zu guter Letzt, die ultimative „Recycling-Maßnahme“: Unterstützen Sie niemals die Zucht oder den Zoohandel! Nehmen Sie ein Tier aus dem Tierheim bei sich auf, wenn Sie für einen tierischen Begleiter bereit sind. So gelangen Sie ganz sicher zu einem einmaligen und wunderbaren neuen Freund, dem Sie eine zweite Chance im Leben ermöglichen.