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Undercover-Recherche im Tierversuchslabor

 
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Hunden, Katzen und Kaninchen werden für Anti-Flohmittel gequält

Stand Oktober 2010
ERFOLG!
Erst vor einer Woche veröffentlichte PETA USA die Ergebnisse einer verdeckten Ermittlung in dem Vertragslabor Professional Laboratory and Research Services, Inc. (PLRS) in North Carolina, das im Auftrag namenhafter Pharmaunternehmen Tierversuche durchführte, und reichte Beschwerde beim zuständigen US-Landwirtschaftsministerium ein. Nur wenige Tage später gab PLRS nun bekannt, fast 200 Hunde und dutzende Katzen abzugeben und seine Tore für immer zu schließen.

Dies ist ein historischer Sieg für die Tiere und das erste Mal überhaupt, dass ein Labor aufgrund des Drucks durch PETA USA und einer anstehenden Behördenermittlung seine Tiere abgeben und schließen muss.


Hier sehen Sie die Ermittlung, die zu dem historischen Erfolg führte:

 

 

Hier sehen Sie ein Video, der geretteten Labortiere:

 

Auf dem rasierten Körper dieses Kaninchens wurde eine Kapsel mit Zecken angebracht, um eine Zeckeninfektion zu provozieren. Die Methode stammt aus den 30er Jahren. Es existieren Versuchsmethoden, die komplett ohne Tiere auskommen.

Die Undercover-Recherche bei PLRS

Während einer neunmonatigen verdeckten Ermittlung von PETA USA stellte sich heraus, dass hunderte Hunde, Katzen und Kaninchen bei Professional Laboratory and Research Services, Inc. (PLRS) unter grausamer Behandlung, Vernachlässigung und miserablen Lebensbedingungen litten. Bei PLRS handelt es sich um ein Vertragslabor mit Sitz in North Carolina, in dem Heimtierprodukte wie Floh- und Zeckenmittel an Tieren getestet werden. Industrieriesen wie z.B. Bayer, Pfizer, Novartis, Merial (die Herstellerfirma der Frontline-Produkte) und Essex (die Herstellerfirma von Exspot) gehören zu den Vertragspartnern von PLRS und bezahlen das Unternehmen dafür, dass es Hunde und Katzen zwangsernährt und Chemikalien auf die Haut der Tiere schmiert.

Die Ermittlungen durch PETA USA zeigten, dass Hunde, Katzen und Kaninchen bei PLRS unter unbehandelten Krankheiten, Verletzungen und Verbrennungen litten und viele der Tiere Wunden aufwiesen, die aller Wahrscheinlichkeit nach durch Stress, Langeweile und die dauerhaft feuchten Lebensbedingungen in der Einrichtung zurückzuführen waren. Einige Tiere ließ man im Käfig, während dieser gereinigt wurde; dabei wurden die Tiere - in einigen Fällen sogar gezielt - von einem Hochdruckstrahl eines Gemischs aus Wasser, Bleichmittel und anderen scharfen Chemikalien getroffen.

 

Clementine lebte 7 Jahre in diesem kleinen Käfig. Seit Monaten hat sie Wunden an den Beinen.
An einigen Stellen funktionierte das Abflusssystem nicht; so sammelte sich Urin an und die Tiere hatten keine andere Chance als inmitten ihrer Ausscheidungen zu sitzen. Der Ermittler von PETA USA konnte bei PLRS außerdem Mitarbeiter dabei beobachten, wie sie Hunde traten, schubsten, packten, fallen ließen und mit sich zerrten; Kaninchen wurden an den Ohren gepackt und hochgehoben, Katzen grob in ihre Käfige geworfen. Die Mitarbeiter beschimpften Tiere mit Worten wie "Arschloch", "Schlampe" und "Wichser".

Die Tiere wurden bei PLRS grausamen und schmerzvollen Tests unterzogen. In einem Versuch, der für ein großes Unternehmen durchgeführt wurde, dessen Produkte international erhältlich sind, wurde 57 Katzen eine zu testende Chemikalie auf den Hals aufgetragen. Die Katzen zeigten an diesem Tag schwere Abwehrreaktionen, erlitten Krämpfe und bluteten aus Nase und Mund. Trotz der schweren und offensichtlichen Reaktionen, wurde die Chemikalie den Katzen am gleichen Tag noch einmal aufgetragen. Die Kaninchen mussten bei PLRS immer wieder eine eng anliegende Kapsel tragen, die tausende Zecken enthielt; danach wurden sie getötet.