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Prominente äußern sich zu Kanadas Robbenschlachten

 
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Stand Oktober 2010
Im Zuge der Vorbereitungen auf die olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver sind die Augen der weltweiten Öffentlichkeit auf das Land Kanada gerichtet. Währenddessen sprechen sich mitfühlende und international angesehene Persönlichkeiten gegen das grausame Abschlachten zehntausender Babyrobben auf den kanadischen Eisschollen aus.

Sehen Sie hier einige Statements:

 

Präsident Barack Obama (Photo by Pete Souza / CC)
„Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, öffnet Kanada Jahr für Jahr seine östlichen Gewässer der kommerziellen Robbenjagd. Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sprachen sich gleichermaßen gegen das Abschlachten der Robben aus, indem sie ein Gesetz verabschiedeten, das den Verkauf von Robbenprodukten innerhalb ihrer Grenzen stark einschränkt. … Als Mitglied des Senate Committee on Foreign Relations werde ich mit meinen Kollegen zusammen darauf hinarbeiten, dass wir die notwendigen Schritte unternehmen können, um unserem Entsetzen über diese inhumanen Maßnahmen Ausdruck zu verleihen.“

Barack Obama
als Mitglied des Senate Committee on Foreign Relations im Jahr 2006

 

Pamela Anderson
“Als stolze Kanadierin, die häufig ins Ausland reist, mache ich mir große Sorgen darüber, dass uns die Menschen langsam als ein Land ansehen, das sich eher einer Horde geldgeiler Jäger und den Robbenpelzgelüsten einiger weniger Länder verpflichtet sieht, als den riesigen Aufschrei der internationalen Öffentlichkeit über dieses barbarischen Massakers zu hören.“

Pamela Anderson, Schauspielerin

 

Sir Paul McCartney
“Kanada ist als große Nation bekannt. … Doch das ist etwas, das einen Schandfleck auf dem Ruf der Kanadier hinterlässt und wir finden das nicht richtig. Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Kanadier das richtig findet.“

Sir Paul McCartney, Musiker

 

Morrissey (Photo: Wikipedia / CC)
“Mir ist vollkommen klar, dass die Tatsache, dass keine Morrissey Konzerte in Kanada stattfinden, die kanadische Wirtschaft wahrscheinlich nicht in die Knie zwingen wird. Aber das ist unser kleiner Protest gegen dieses schreckliche Massaker – das größte Abschlachten von Meeressäugern unseres Planeten.“

Steven Patrick Morrissey, Sänger

 

Martin Sheen (Photo: Wikipedia / CC)
“Sie werden erschossen, in Netzen ertränkt, erschlagen und manchmal sogar bei lebendigem Leib gehäutet. Dieses jährlich stattfindende Abschlachten von unschuldigen Tieren muss beendet werden.“

Martin Sheen, Schauspieler

 

Sarah McLachlan (Photo: Wikipedia / CC)
“Die kommerzielle Robbenjagdindustrie in Kanada ist pervers und krank. … Sie erschlagen diese Robben schon ab einem Alter von 12 Tagen und die Hälfte von ihnen spießen sie an Haken auf und zerren sie daran über das Eis. … Das ist archaisch, es ist schrecklich und ich will, dass es aufhört.“

Sarah McLachlan, Sängerin

 

Lisa Fitz (Foto: Michael Lucan, München)
"Die Robbenbabys werden erschlagen, erschossen oder ertränkt. Die gängigste Methode ist das Erschlagen mit einem Knüppel:
Die Jäger versuchen, die Tiere durch einen gezielten Schlag bewusstlos zu machen, oder sie zertrümmern ihre Schädel mit Schlägern aus hartem Holz, ähnlich Baseball- Schlägern. Dazu sind meist zwei bis drei kräftige Schläge erforderlich. Oft stellen die Robben sich tot, dann werden sie von den Robbenjägern bei lebendigem Leibe gehäutet. - Von PETA habe ich alles über die grausamen Methoden der Robbenschlachtung gehört. Muss man da noch lang überlegen, etwas dagegen zu tun?"


Lisa Fitz, Kabarettistin