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Prominenter Einsatz gegen Pelz: Nova Meierhenrich bittet Angela Merkel in persönlichem Brief um Unterstützung für ein Pelztierhaltungsverbot in Deutschland

Tierfreundin fordert mit PETA Verabschiedung des Gesetzentwurfs im Bundestag

Stand März 2016
Stuttgart, 17. März 2016 – Prominente Unterstützung im Kampf gegen qualvolles Geschäft mit Tierleid: Moderatorin und Schauspielerin Nova Meierhenrich bittet Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem aktuellen persönlichen Brief darum, die Gesetzesvorlage für ein Pelztierhaltungsverbot in Deutschland mit der Regierungskoalition zu verabschieden. Obwohl Merkel die Initiative des Bundesrates in einer Stellungnahme vom August 2015 im Namen des Bundeskabinetts unterstützt hat, wurde der Gesetzentwurf laut Informationen von PETA immer noch nicht im Bundestag diskutiert. Sehr bedenklich ist in diesem Zusammenhang, dass ausgerechnet Dieter Stier, der tierschutzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dieses Vorhaben ablehnt – obwohl Agrarminister Schmidt dieses im Dezember noch ausdrücklich öffentlich als Ziel ausgegeben hatte. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK im Februar 2016 befürworten 80 Prozent der Deutschen ein Verbot von Pelzfarmen.
 
„Pelzfarmer, die gegen geltendes Tierschutzrecht verstoßen, dürfen nicht von der Politik geschützt werden", so Nova Meierhenrich. „Als Tierfreundin und Pelzgegnerin war ich sehr erleichtert, dass die Politik dieser Tierqual für unnötige Luxusmode hierzulande endlich Einhalt gebieten will. Bitte überzeugen Sie in Ihrer Position als Regierungschefin und Unionsvorsitzende die Mitglieder der Koalition im Bundestag davon, endlich ein Pelzfarmverbot im Bundestag zu debattieren und zu beschließen."
 
In Deutschland werden aktuell auf acht Pelzfarmen Nerze gezüchtet – jährlich schätzungsweise 100.000 Tiere. Die Nerze verbringen ihr kurzes Leben in deutlich zu kleinen, artwidrigen Drahtkäfigen ohne Beschäftigungs-, Kletter- und Schwimmmöglichkeiten. Diese Haltungsform führt zu schweren Verhaltensstörungen und Selbstverstümmelungen bei den Wildtieren. Es ist untragbar, dass sich die Nerzfarmbetreiber bereits seit 2011 weigern, die Anforderungen der geltenden Tierschutznutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) umzusetzen und vor Verwaltungsgerichten klagen, um Zeit zu gewinnen und eine Schließung ihrer Betriebe zu verhindern.

Nerze lieben es, zu schwimmen und leben meist in der Nähe von Gewässern. Sie können mit nur einem Atemzug 15 Meter tief tauchen. In freier Wildbahn verteidigen die Wildtiere ihr Revier sehr intensiv und sind absolute Einzelgänger, während sie auf Deutschlands Pelzfarmen zu Zehntausenden in winzige Drahtkäfige gesperrt werden.
 
Moderatorin und Schauspielerin Nova Meierhenrich setzt sich bereits seit vielen Jahren gemeinsam mit PETA gegen das Tragen von Pelzen ein – zwölf Jahre nach ihrem ersten PETA-Motiv zeigte sich die engagierte Tierschützerin im Oktober vergangenen Jahres erneut hüllenlos im Kampf gegen das qualvolle Geschäft mit dem Tierleid.
 

Nova Meierhenrich: Anti-Pelz-Motiv „Lieber nackt als im Pelz“ / © PETA
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
Pelz.PETA.de/Nerzfarmen-in-Deutschland
PETA.de/Nova-Meierhenrich-Lieber-nackt-als-Pelz
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de