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Provokantes Motiv zum „Pferdefleisch-Skandal“: PETA nimmt Stellung

Stand Februar 2013
Gerlingen, 14. Februar 2013 – Der so genannte Pferdefleisch-Skandal beherrscht seit Tagen die Medien – aktuell sind auch bei der deutschen Supermarktkette Real Produkte mit falsch deklariertem Fleisch zurückgerufen worden. Fakten, die seit Jahren in Deutschland bekannt sind, geraten dabei in den Hintergrund: Rund 100 Pferdeschlachtereien gibt es bundesweit, auf vielen Wochenmärkten bieten Pferdefleischhändler Pferdefleisch-Produkte an. Trotzdem löst die Tatsache, dass durch einen englischen Händler in Umlauf gebrachtes Pferdefleisch als Rindfleisch verkauft wurde, eine Welle der Empörung aus. Pferde sind vielen Verbrauchern offenbar emotional näher als Kühe, Schweine oder Hühner. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nimmt nun mit einem aktuellen Motiv Stellung zur Debatte: „Wenn Sie keine Pferde essen würden, warum dann Kühe? Wo ist der Unterschied? Werden Sie vegan!“ – so die Botschaft.

„Der Pferdefleisch-Skandal zeigt deutlich, wie sehr Verbraucher Tiere in Kategorien einteilen“, so PETA-Kampagnenleiterin Sabine Weick. „Kühe, Schweine, Hühner und Pferde fühlen die gleichen Schmerzen. Wer kein Pferdefleisch essen würde, sollte deshalb alle tierischen Produkte von seinem Speiseplan streichen.“

Jedes Jahr werden über drei Milliarden Tiere allein in Deutschland für die Fleischproduktion getötet. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten. PETA appelliert an alle Verbraucher, das Mitleid, das sie gegenüber Pferden fühlen, auch auf andere Tierarten zu übertragen. Mit rund 68,1 % macht Schweinefleisch den größten Teil der gewerblichen Fleischerzeugung der Bundesrepublik aus. Es folgen Geflügelfleisch mit 17,4 % und Rindfleisch mit 14,2 %. Der Anteil an Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch beträgt zusammen 0,3 %.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

© PETA / Das aktuelle Motiv ist auf Anfrage in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
Veganblog.de/2013/02/12/pferde-mogen-kuhe-toten/
GoVeggie.de

Kontakt:
Judith Stich, 030 68326660-4, JudithS@peta.de