Spenden
 »  »  » Raunheim: Männer treten auf Yorkshire-Terrier ein – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

Raunheim: Männer treten auf Yorkshire-Terrier ein – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge
Stand Mai 2017
Raunheim / Stuttgart, 5. Mai 2017 – Suche nach Tierquälern: Einer Polizeimeldung zufolge traten am vergangenen Freitag gegen 22 Uhr zwei offenbar betrunkene Männer auf den Yorkshire Terrier-Mischling einer 51-jährigen Frau ein, die mit ihrem Vierbeiner  "Am Stadtzentrum" in Raunheim spazieren ging. Der an der Leine geführte Hund wurde dabei so schwer verletzt, dass er operiert werden musste. Die Polizei ermittelt und sucht die Täter, die wie folgt beschrieben werden: Beide Männer sollen zwischen 18-22 Jahre alt und 1,75 Meter groß sein. Einer der Männer trug eine rote Basecap, eine dunkle Jacke und dunkle Jeans. Der andere Täter war ebenfalls dunkel gekleidet. Nach Angaben der Hundebesitzerin sollen die Männer ein südländisches Erscheinungsbild haben. Die beiden Tierquäler flüchteten nach der Tat in Richtung Bahnhof. Die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Rüsselsheim nimmt unter der Telefonnummer 06142 696-0 Zeugenhinweise entgegen. Um die Suche nach den Tätern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu ihrer Ergreifung führen, aus. Zeugen haben auch die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA zu melden – auch anonym.
 
„Wir hoffen, dass unsere Belohnungsauslobung dazu beiträgt, die Täter zu überführen“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“
 
Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen. Beispielsweise wurde ein Jogger, der 2015 einen Welpen in Ludwigsburg totgetreten hatte, durch einen nach PETAs Belohnungsauslobung eingegangen Zeugenhinweis überführt und verurteilt.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 6832666-04, JudithS@peta.de