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Rinder in Straußberg erstochen – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2012
Straußberg (Thüringen) / Gerlingen, 19. Januar 2012 – Unbekannte Tierquäler haben im thüringischen Straußberg vier Rinder erstochen. Die Tiere, die der Landwirt am vergangenen Dienstag tot im Stall vorfand, wurden dem Amtstierarzt zufolge mit einem mindestens 80 Zentimeter langen Gegenstand ermordet. Laut der Polizei haben sich die Täter nachts auf das Grundstück geschlichen und mehrere der 70 Tiere verletzt. Um die Fahndung der Polizei zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des oder der Täter/s führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter 0152 37325400 oder direkt an die zuständige Polizeibehörde.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Möglicherweise schrecken der oder die Täter auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 1782827, BartekL@peta.de