Spenden
 »  »  » Rodgau-Weiskirchen: Schaf getötet und Fleisch mitgenommen – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung aus

Rodgau-Weiskirchen: Schaf getötet und Fleisch mitgenommen – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge
Stand September 2017
Rodgau / Stuttgart, 19. September 2017 – Suche nach Tierquälern dauert an: Medienberichten zufolge töteten Unbekannte in der Nacht zu Freitag, 25. August, ein Schaf, das auf einer Wiese an der Rodau in Weiskirchen weidete. Die Täter schlugen dem Tier mit einem Knüppel das Gesicht und den Schädel ein, sägten den Kopf ab, entfernten die Haut und nahmen das Fleisch mit. Der Schäfer entdeckte die Überreste des Tieres am nächsten Tag in der Rodau. Da es auf der Wiese kein Blut gab, wird angenommen, dass es im Bach geschlachtet wurde. Die Täter konnten bislang nicht ermittelt werden. Die Polizeiwache in Heusenstamm nimmt weiterhin unter der Telefonnummer 06104 69080 Zeugenhinweise entgegen. Um die Suche nach den Tierquälern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu ihrer Ergreifung führen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym. Der Kriminalpolizei in Offenbach, die den Fall bearbeitet, wurden bislang keine ähnlichen Vorfälle gemeldet.
 
„Die Täter müssen überführt und für ihr brutales Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Wir hoffen, dass unsere Belohnungsauslobung dazu beiträgt, die Tierquäler zu finden.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

PETA.de/faszinierende-Schafe
PETA.de/Schafe-Ziegen

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 711 860591-529, JanaF@peta.de