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Schluss mit Stopfleber!

 
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Jamie Olivers Mutter streicht Foie gras von der Speisekarte

Stand Dezember 2012
Essex / Gerlingen, 18. Oktober 2011 – Stopfleber verbannt, Blumenstrauß abgesahnt: Sally Oliver, Mutter des berühmten Kochs Jamie Oliver und Restaurantbesitzerin, hat sich jüngst die Sympathien zahlloser Tierfreunde auf der ganzen Welt erworben. Sally, die im britischen Essex das Restaurant „The Cricketers“ betreibt, strich umgehend Stopfleber von ihrer Speisekarte, nachdem sie von PETA UK mit der tierquälerischen Herstellung dieser „kulinarischen Spezialität“ konfrontiert wurde. Für das vorbildliche Engagement bedankte sich PETA UK im Namen aller Enten und Gänse, die für Foie gras (wörtliche Übersetzung: fettige Leber) unvorstellbare Qualen erleiden müssen, mit einem Blumenbouquet. „The Cricketers“ folgt damit dem Beispiel zahlreicher Restaurants und anderer Einrichtungen in Großbritannien, wie der „Royal Shakespeare Company“, „Lord’s Cricket Ground“ und den „Harvey Nichols Restaurants“, die das Tierqualprodukt nicht mehr anbieten.

Bei der Herstellung von Stopfleber wird den Tieren mehrmals täglich über ein Metallrohr, das bis in den Magen reicht und nicht selten schwere Verletzungen der Speiseröhre verursacht, ca. 1,2 Kilogramm an Futterbrei pro Tag verabreicht – ein Vielfaches der Menge, die die Tiere unter normalen Umständen zu sich nehmen. In nur 12 Tagen schwillt die Leber auf das Zehnfache ihres normalen Gewichts an. Neben dieser täglichen Qual führt die Lebervergrößerung zu Atemnot, Knochenbrüchen, Herz- und Kreislaufbeschwerden sowie zum Versagen der Leberfunktionen. Die Herstellung von Foie gras ist dermaßen inhuman, dass sie in Deutschland und 13 weiteren EU-Ländern aus Tierschutzgründen verboten wurde.

Erst kürzlich hat sich Eva-Miriam Gerstner, Berliner Jungunternehmerin und erfolgreiche Hotel- und Gastronomieberaterin, mit einem provokanten Motiv für ein Verbot der Stopfleber eingesetzt und damit die Bemühungen der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. für ein Verkaufsverbot unterstützt. Der Hotel- und Gastro-Profi schlüpfte dafür in die Rolle der gequälten Gänse und Enten und zeigte sich mit einem überdimensionalen „Stopfschlauch“ im Mund.

Weitere Informationen:
http://www.peta.de/gerstner
PETA.de/Stopfleber

Interviewkontakt:
Anja Hägele, 07156 / 17828-32, AnjaH@peta.de