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Schluss mit Stopfleber: Parkhotel Adler in Hinterzarten streicht Foie gras von der Speisekarte

 
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Stand Dezember 2016
Hinterzarten / Stuttgart, 20. Dezember 2016 – In Kürze wird im Parkhotel Hinterzarten keine Stopfleber mehr serviert: Diesen Entschluss fasste das Hotel, nachdem PETA die Geschäftsführung über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen informiert hatte. Vergangene Woche gab das Hotel bekannt, die vermeintliche „Delikatesse“ künftig nicht mehr anzubieten.
 
„Auch wenn wir noch einen Restposten haben, den wir zuerst verkaufen müssen, werden wir Gänsestopfleber in Zukunft von unserer Menükarte streichen“, so der Geschäftsführer des Restaurants zu PETA. Für diese vorbildliche Entscheidung zeichnet die Tierrechtsorganisation das Restaurant jetzt mit einer Urkunde aus. 
 
„Wir freuen uns vor allem im Namen der Tiere und möchten uns bei der Geschäftsführung bedanken. Durch diese tierfreundliche Entscheidung bleibt das grausame Stopfen zahlreichen Gänsen und Enten erspart“, so Christiane Steiner, Fachreferentin für Stopfleber bei PETA. „Wir hoffen, dass sich weitere Restaurants diesem guten Beispiel anschließen werden und der Stopfleber in Zukunft keinen Platz mehr auf der Menükarte einräumen.“
 
Medizinisch gesehen ist die verfettete Leber (Steatosis hepatis) ein krankhaft verändertes Organ. Den betroffenen Enten und Gänsen wird mehrmals täglich ein langes Rohr in den Rachen gestoßen, über das sie mit großen Mengen Getreide zwangsgestopft werden. Den Vögeln wird die Kehle aufgeschlitzt, bevor sie an den irreversiblen Folgen des Stopfens sterben. Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem Verletzungen des Rachenbereichs, Atemnot, Prellungen, Knochenbrüche, Darmentzündungen, Durchfall, Leberzirrhose, Herzversagen, Nierenversagen und Leberblutungen. Folglich ist die Gänsestopfleber ein extrem geschädigtes Organ von gequälten Tieren und sollte von allen Speisekarten gestrichen werden.
 
Zahlreiche Prominente unterstützen PETAs Anti-Stopfleber-Kampagne, darunter James Bond-Legende Sir Roger Moore, Formel-1-Rennfahrer Adrian Sutil, Oscarpreisträgerin Kate Winslet, Model Tamara Ecclestone, Autorin Charlotte Link und Gastronomieberaterin Eva Miriam Gerstner.
 
Wer sich selbst, den Tieren und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, sollte auf eine vegane Lebensweise umsteigen.
 

Foie gras: Hinter der vermeintlichen „Delikatesse“ steckt unvorstellbares Leid. / © PETA Deutschland e.V.
 
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
Stopfleber.info
 
Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 (0)711 860591-528, DenisS@peta.de