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Schluss mit Stopfleber: Pizzeria Bella Sardegna in Darmstadt streicht Foie gras von der Speisekarte

 
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PETA zeichnet Restaurant mit „Stopfleber-frei-Urkunde“ aus

Stand Oktober 2013
Darmstadt / Gerlingen, 21. Oktober 2013 – Prompte Reaktion: Seit vergangenen Donnerstag serviert die Pizzeria Bella Sardegna keine Stopfleber mehr. Den tierfreundlichen Entschluss fasste das italienische Restaurant noch am selben Tag, an dem PETA Deutschland e.V. die Geschäftsführung über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen informiert hatte. Der Restaurantleiter bestätigte PETA schriftlich, dass er das Tierqualprodukt künftig nicht mehr anbieten wird. Für diese vorbildliche Entscheidung zeichnet die Tierrechtsorganisation das Restaurant jetzt mit einer „Stopfleber-frei-Urkunde“ aus.

„Wir freuen uns vor allem im Namen der Tiere und möchten uns bei der Geschäftsführung bedanken. Durch diese tierfreundliche Entscheidung bleibt zahlreichen Gänsen und Enten die grausame Qual des Stopfens erspart“, so Dr. Tanja Breining, Biologin bei PETA. „Wir hoffen, dass sich weitere Restaurants diesem tierfreundlichen Beispiel anschließen und Stopfleber in Zukunft keinen Platz mehr auf der Menükarte einräumen werden.“

Medizinisch gesehen ist die verfettete Leber (Steatosis hepatis) ein krankhaft verändertes Organ. Den betroffenen Enten und Gänsen wird mehrmals täglich ein langes Rohr in den Rachen gestoßen, über das sie mit großen Mengen Getreide zwangsgestopft werden. Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem Verletzungen des Rachenbereichs, Atemnot, Prellungen, Knochenbrüche, Darmentzündungen, Durchfall, Leberzirrhose, Herzversagen, Nierenversagen und Leberblutungen. Die Gänsestopfleber ist folglich ein extrem geschädigtes Organ von gequälten Tieren und sollte von allen Speisekarten gestrichen werden. Den Vögeln wird die Kehle aufgeschlitzt, bevor sie an den irreversiblen Folgen des Stopfens sterben. Daher fordert PETA ein Verkaufsverbot von Stopfleber und hat hierfür bislang über 82.000 Unterschriften gesammelt.

Zahlreiche Prominente unterstützen PETAs Anti-Stopfleber-Kampagne, darunter James Bond-Legende Sir Roger Moore, Formel-1-Rennfahrer Adrian Sutil, Oscarpreisträgerin Kate Winslet, Model Tamara Ecclestone, Autorin Charlotte Link und Gastronomieberaterin Eva Miriam Gerstner.

Wer sich selbst, den Tieren und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, der sollte auf eine vegane Lebensweise umsteigen.

Die Produktion von Stopfleber ist in Deutschland verboten © PETA

Das druckfähige Motiv steht hier zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen:
Stopfleber.Info
PETA.de/Stopfleberrecherche2012
PETA.de/Stopfleber

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de