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Schluss mit Stopfleber: Restaurant Magnolia in Augsburg streicht Foie gras von seiner Speisekarte

Stand Januar 2013
Augsburg / Gerlingen, 27. November 2012 – Nachdem die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. das Restaurant Magnolia in Augsburg über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen informiert hatte, entschloss sich die Geschäftsführung nun dazu, die vermeintliche Delikatesse nicht mehr länger anzubieten. Für diese vorbildliche Entscheidung zeichnet PETA das Restaurant mit einer Urkunde aus. Zugleich weist die Organisation darauf hin, dass der Verkaufsstopp von Stopfleber ein erster Schritt hinsichtlich des Tierschutzes ist. Um diesen umfassend sicherzustellen, rät PETA zur veganen Ernährung.

„Wir freuen uns sehr darüber, wie schnell das Restaurant Magnolia Stopfleber von der Karte gestrichen hat. Daran ist zu erkennen: Ein gutes Restaurant kommt ohne Tierleid aus“, sagt Jennifer Kirchner, Kampagnenleiterin bei PETA. „Stopfleber als Gourmetprodukt anzubieten, ist beschämend für eine fortschrittliche Gesellschaft wie Deutschland.“

Medizinisch gesehen ist die verfettete Leber (Steatosis hepatis) ein krankhaft verändertes Organ. Die Enten und Gänse bekommen mehrmals täglich ein langes Metallrohr in Hals und Magen gerammt und werden mit großen Mengen Getreide zwangsgestopft. Den Vögeln wird die Kehle aufgeschlitzt, bevor sie an den irreversiblen Folgen des Stopfens sterben. Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem Verletzungen im Rachenbereich, Atemnot, Halszerrungen und Prellungen, multiple Knochenbrüche, Entzündung des Dünndarms, Durchfall, Leberzirrhose, Herzversagen, Nierenversagen und Leberblutungen. Die Gänsestopfleber ist folglich ein extrem geschädigtes Organ von gequälten Tieren und sollte überall von der Speisekarte gestrichen werden.

Zahlreiche Prominente unterstützen PETAs Anti-Stopfleber-Kampagne, darunter James Bond-Legende Sir Roger Moore, Formel-1-Rennfahrer Adrian Sutil, Oscarpreisträgerin Kate Winslet, Model Tamara Ecclestone, Autorin Charlotte Link und Gastronomieberaterin Eva Miriam Gerstner.

Wer sich selbst, den Tieren und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, sollte sämtliche tierische Produkte von seinem Speiseplan streichen und eine rein pflanzliche Ernährung vorziehen. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg spielend leicht.

© PETA / Die Urkunde ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
PETA.de/Stopfleber
GoVeggie.de
PETA.de/Gesundvegan

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de