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Schnee und Eis: So helfen Tierhalter Hunden und Katzen durch den Winter

Kleintierexpertin Charlotte Köhler von PETA Deutschland e.V. gibt Tipps

Stand Dezember 2012
Gerlingen, 11. Dezember 2012 – Schnee und Eis haben Deutschland seit dem Wochenende fest im Griff. Auch Hunden und Katzen macht das Wetter zu schaffen. Kleintierexpertin Charlotte Köhler von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. gibt Tipps, wie Hunde- und Katzenhalter ihre Tiere in den Wintermonaten schützen:

- Viele Hunde haben Schnee zum „Fressen“ gern. Tierhalter sollten darauf achten, dass keine zu großen Mengen aufgenommen werden, da sie zu Magen-Darm-Problemen führen können.

- Besonders „Stadthunde“ leiden häufig unter ausgelegtem Streusalz. Das aggressive Winterstreu verursacht schnell Risse in den Fußballen der Tiere und wird zudem oft nach dem Spaziergang abgeschleckt. Dies wiederum kann zu Magenproblemen führen. Am besten reiben Tierhalter die Füße des Hundes vor dem Spaziergang mit Vaseline ein und spülen die Rückstände zu Hause mit warmem Wasser ab.

- Bei Hunden mit langem Fell an Beinen und Bauch hängen sich während des Schneespaziergangs häufig kleine Schneebällchen ins Haarkleid, die zu harten Eisklumpen werden können. Es ist deshalb ratsam, das Fell an den betreffenden Stellen etwas zu stutzen oder den Schnee während des Spaziergangs sanft zu entfernen.

- Hunde mit sehr kurzem Fell frieren im Winter leicht – zweckmäßige Hundemäntel gibt es in jeder gut sortierten Zoohandlung.

- Tierfreunde sollten im Winter verstärkt nach Hunden Ausschau halten, die im Freien gehalten werden. Oft steht den Tieren kein angemessener Unterschlupf zur Verfügung, der sie vor Nässe und Kälte schützt. In der Hundehaltungsverordnung können sich Verbraucher über die rechtlichen Voraussetzungen informieren und gegebenenfalls die zuständige Behörde einschalten.

- Freigänger-Katzen sollten besonders bei sehr kalten Temperaturen immer die Möglichkeit haben, ins Haus zu gelangen. Das Problem lässt sich häufig mit einer Katzenklappe lösen. Auch verwilderte „Hauskatzen“ leiden unter dem nasskalten Wetter. Im Zweifelsfall können die Tiere dem örtlichen Tierschutzverein oder der Katzenhilfe gemeldet werden, damit sie behutsam eingefangen, kastriert und versorgt werden.

©PETA/ Mit der richtigen Vorbereitung wird der Winterspaziergang für Hunde zum Vergnügen

Das Bild ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
PETA.de/Haustiere

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de