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Schon wieder totes Delfinbaby

Heftige PETA-Kritik an Delfinlagune Nürnberg

Stand November 2011
Nürnberg / Gerlingen, 4. November 2011 – Der Tiergarten Nürnberg musste heute erneut den Tod eines Delfinbabys bekanntgeben. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. macht dem Tiergarten und der Stadt Nürnberg heftige Vorwürfe, weil trotz einer Todesrate von über 80 Prozent noch immer an der Delfinzucht festgehalten wird. Seit Beginn der Delfinhaltung im Jahr 1971 sind von 22 Geburten 18 Delfinbabys noch im Mutterleib oder kurz nach der Geburt gestorben. Die neue Delfinlagune hält PETA für ein Monument der Tierquälerei, da die Delfine deutlich unter ihren Bedürfnissen leben müssen. PETA fordert eine sofortige Einstellung der Delfinzucht-Bemühungen im Tiergarten Nürnberg und ein Auslaufen der Haltung.

„Die Delfinhaltung in Nürnberg ist ein grausames Experiment, an dem ungeachtet des ganz offensichtlichen Scheiterns noch immer stur festgehalten wird“, sagt Peter Höffken, Kampagnenleiter bei PETA. „Die Verantwortlichen der Stadt Nürnberg und des Tiergartens wollen sich auf Kosten der Delfine profilieren, die trotz Neubau noch immer in winzigen Becken zu einem erbärmlichen Leben gezwungen werden.“
Im Tiergarten Nürnberg starben seit 1971 zusätzlich zu den 18 Delfinbabys von 23 in freier Wildbahn gefangenen Delfinen 15 vorzeitig. Im Ozean legen Delfine täglich bis zu 100 Kilometer zurück, sie erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometer und tauchen bis zu 300 Meter tief.

Weitere Informationen:
http://www.peta.de/delfingefaengnisse

Interviewkontakt:
Peter Höffken, 07156 / 17828-18, PeterH@peta.de
Protest von PETA zur Eröffnung der Delfinlagune Copyright: PETA