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Schwanger? Stillend?

 
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Besser ohne Fisch!

Stand Mai 2011
Sie sind schwanger oder stillen gerade und möchten das Bestmöglichste für Ihren Nachwuchs machen? Dann sollten Sie unbedingt Ihren Fischkonsum einstellen!

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit rät davon ab, in der Schwangerschaft rohen Fisch zu essen (1).
Und nicht nur roh stellt Fischfleisch eine Gefahr dar: Nervenstörungen, Unfruchtbarkeit, verminderte geistige Entwicklung, Herzstörungen, Hirnschäden, Fehlgeburten können Folgen von Fischkonsum sein.

Wenn Sie das Ihrem Baby ersparen wollen, dann sollten Sie keinen Fisch essen!

 

 

Bild: Templemeister / pixelio.de

Die Fakten

Umweltverschmutzungen und die Belastung der Gewässer nehmen zu. Über die Nahrungskette reichern sich die giftigen Substanzen aus dem Wasser in den Fischen an. Der Giftcocktail, der auf Sie und Ihr Kind wartet, wenn Sie Fisch konsumieren:
Methylquecksilber, PCBs, Arsen, Blei und Cadmium
Diese Schadstoffe können sich im Fischfleisch befinden.

Die Nebenwirkungen sind fatal:

Quecksilber: Laut der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit sind Fisch und Meeresfrüchte die Hauptaufnahmequellen des Menschen für Methylquecksilber. (2) Das Gift reichert sich in der Nahrungskette an und ist in Raubfischen, wie z. B. Schwertfisch und Thunfisch, in besonders hoher Konzentration zu finden. Organische Quecksilberverbindungen wirken hauptsächlich auf das Nervensystem. Während der Schwangerschaft aufgenommenes organisches Quecksilber beeinträchtigt die Kindesentwicklung. (3) Die Vergiftung äußert sich beispielsweise in Nervenstörungen. Leber, Nieren sowie Herzmuskulatur können erkranken. Besonders gefährdet sind Schwangere, Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

PCBs: PCBs sind giftige, krebserregende, chemische Chlorverbindungen. Die Folgen: Chlorakne, Haarausfall, Hyperpigmentierungen, Leberschäden, Schädigung des Immunsystems. Die körperliche und geistige Entwicklung kann verzögert werden. PCBs können hormonell wirken und zu Unfruchtbarkeit führen (3).

Blei: Von Bedeutung ist Blei vor allem für Säuglinge und Kleinkinder, da diese wesentlich empfindlicher auf das Schwermetall reagieren als Erwachsene. Eine Reihe von Studien berichten über einen Zusammenhang von einer verminderten geistigen Entwicklung bei Kindern bei einer erhöhten Aufnahme von Blei. Am bekanntesten ist hierbei der negative Einfluss auf den Intelligenzquotienten von Kindern. Es ist daher wichtig, die Bleiaufnahme insbesondere von Säuglingen und Kleinkindern zu minimieren (4). Blei wird in die Knochen eingelagert und hemmt zahlreiche Enzyme, darunter die Hämoglobinsynthese, so dass es bei akuter Vergiftung zu grauer, farbloser Haut und blauen Lippen kommt. Friedfische sind stärker mit Blei und Cadmium belastet als Raubfische, da sie ihre Nahrung vor allem aus dem Bodenschlamm aufnehmen.

Arsen: Wissenschaftler der Universität Graz entdeckten, dass Fischöle in ihrer natürlichen Form hochkonzentriertes Arsen beinhalten. Arsen wurde auch in Sushi nachgewiesen. Die Folgen: Reizung des Magen- und Darmtrakts, eine verringerte Produktion von roten und weißen Blutkörperchen, Hautveränderungen, Lungenreizungen, Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten, Herzstörungen und Hirnschäden bei Männern sowie bei Frauen (5).

Cadmium: Cadmium ist ein sehr giftiges Schwermetall. Es schädigt das Immunsystem, kann krebserregend sein und lagert sich in der Leber, den Nieren und der Muskulatur an. Eine besondere Rolle spielen Muscheln und Krebse aus Küstengebieten. Je nach Art filtrieren sie bis zu vierzig Liter Wasser in der Stunde und nehmen dabei sowohl Nahrung als auch Schadstoffe auf (4).

 

Dabei geht es auch anders

Gesundes im Fisch findet man auch in pflanzlichen Lebensmitteln:

Omega-3-Fettsäuren findet man in weitaus höheren Konzentrationen als in Fisch auch in Pflanzenölen wie Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Sojaöl sowie in Algen, Moosen und Farnen
  • Jod: in Algen und Speisesalz
  • Eiweiß: in Sojaprodukten, Seitan, Hülsenfrüchten, Avocados und Getreideprodukten
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    Quellen:
    (1)Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (2004) http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/contam040318.htm
    (2)Umweltbundesamt GmbH Wien: http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/schadstoff/methylhg/
    (3)Asian J Androl. 200 Dec; 2(4):263-9. Xenoesterogens and male infertility: myth or reality?
    (4)http://www.bernd-leitenberger.de/umweltkontaminanten.shtml
    (5) http://www.pressetext.com/news/20081021040
    (6)http://www.bernd-leitenberger.de/umweltkontaminanten.shtml