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Seitan statt Saitenwürschtle: PETA spendiert Daimler 15.000 vegane Würstchen für nächste Hauptversammlung – Statement von PETA

 
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Stand April 2016
Berlin / Stuttgart, 8. April 2016 – PETA bietet Lösung für Wurststreit: Auf der diesjährigen Hauptversammlung bot der Automobilkonzern Daimler seinen 5.500 Aktionären insgesamt 12.500 schwäbische Saitenwürschtle an – und löste damit einen Polizeieinsatz aus. Zwei Anteilseigner stritten sich erbittert, nachdem einer von ihnen offenbar mehrfach Würstchen vom Buffet zum Mitnehmen einpackte. PETA hat schon jetzt einen Vorschlag für Daimler, um die nächste Versammlung in Frieden für Mensch und Tier zu gestalten und darüber hinaus einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten: Die Tierrechtsorganisation bietet dem Konzern an, nächstes Jahr 15.000 tierleidfreie Würstchen für ein veganes Catering zur Verfügung zu stellen. Dazu kommentiert Felicitas Kitali, Ernährungswissenschaftlerin und Fachreferentin bei PETA:
 
„15.000 Seitanwürste für Daimler: Mit unserem pflanzlichen Verpflegungsvorschlag kann der Konzern im kommenden Jahr ein deutliches Zeichen für mehr Mitgefühl allen Lebewesen gegenüber setzen. Doch nicht nur das Leid zahlreicher Rinder und Schweine, deren kurzes, schmerzvolles Leben im Schlachthof endet, könnte verhindert werden: Mit einer Extraportion pflanzlichem Eiweiß statt tierischem Fett könnten die Anteilseigner zudem gestärkt in die wichtigen Fragerunden starten. Im Durchschnitt dürfte außerdem jeder Teilnehmer mehr als zwei Würstchen essen – das sorgt für weniger Konfliktpotenzial am Buffet des jährlichen Zusammentreffens. Mit einer Vielfalt pflanzlicher Köstlichkeiten könnte das Unternehmen zudem beweisen, dass auch seine Zukunft fortschrittlich, nachhaltig und umweltbewusst ist – denn der Welternährungsorganisation zufolge gilt die Tierwirtschaft als Hauptverursacher der Umweltprobleme unserer Zeit.“
 
Jedes Jahr leiden und sterben alleine in Deutschland 800 Millionen Landlebewesen und Milliarden Meeresbewohner. Ohne Betäubung brennen Arbeiter Kälbern die Hornansätze aus, kürzen Küken die Schnäbel, schneiden Ferkeln die Ringelschwänze ab und kastrieren männliche Tiere. Fehlbetäubungen bei der Schlachtung sind an der Tagesordnung.
 
PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder in Fischernetzen. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.
 
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.
 

Felicitas Kitali / © PETA
 
Das druckfähige Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
 
Weitere Informationen:
Veganstart.de
PETA.de/Ernährung
PETA.de/Fleisch
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de