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Sieben Kreuzottern in Eibach erschlagen – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand Mai 2013
Eibach / Gerlingen, 29. Mai 2013 – Nachdem Unbekannte in Eibach sieben Kreuzottern erschlugen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters oder der Täter führen. Die ungefährlichen Schlangen gehörten zu der etwa 60 Tiere umfassenden Eibacher Kreuzotter-Population, die von der Kreisgruppe Nürnberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. betreut wird. Der LBV vermutet nun, dass die Schlangen möglicherweise als Bedrohung empfunden und aus Unwissenheit getötet wurde. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, wenden sich bitte telefonisch unter 0152 37325400 oder per E-Mail an PETA oder direkt an das zuständige Polizeirevier.

„Kreuzottern sind für den Menschen völlig ungefährlich“, sagt Kathrin Eva Schmid, Campaignerin für Missstandsmeldungen bei PETA. „Dass sich die Tiere in Eibach wieder verstärkt verbreitet haben, ist ein riesiger Gewinn für den Tierschutz. Umso wichtiger ist es, dass die Tat nicht ungeahndet bleibt.“

Kreuzottern leben an Waldrändern in Mooren oder Heidelandschaften. Sie erreichen eine Länge von durchschnittlich bis zu 70 Zentimetern. Die tagaktiven Schlangen sind äußerst scheu, bei Gefahr flüchten sie. Um den direkten Kontakt zu vermeiden, sollten Hundehalter ihre Tiere im Eibacher Kreuzotter-Verbreitungsgebiet an der Leine führen.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.


Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt



Kontakt:
Judith Stich, 030 6832666-04, JudithS@peta.de