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Silvester birgt Gefahren für Hunde und Katzen

PETA-Expertin gibt Tipps für einen entspannten Jahreswechsel

Stand Dezember 2012
Gerlingen, 21. Dezember 2012 – Hunde und Katzen reagieren auf den Jahreswechseln ganz individuell. Doch bei vielen Tieren verursachen explodierende Feuerwerkskörper Panik. Neben dem für geräuschempfindliche Tiere ohrenbetäubenden Lärm kann auch der Geruch von gezündeten Feuerwerkskörpern einen Fluchtinstinkt auslösen. Auf der Suche nach einem Versteck sind an Silvester schon viele Hunde und Katzen verlorengegangen.

Kleintierexpertin Charlotte Köhler von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat einige Tipps für das Silvesterfest zusammengestellt: So kommen Hund und Katze sicher ins neue Jahr.

- Schon Stunden vor dem Jahreswechsel beginnen viele Feierfreudige mit der Knallerei. Tierhalter sollten ihre Hunde und Katzen deshalb frühzeitig ins Haus nehmen. Auch umzäunte Gärten sind an Silvester nicht sicher: Zu Tode erschreckte Tiere finden auf ihrer Flucht fast immer einen Ausweg.

- Raketen bergen neben dem Schreckpotential auch eine Verletzungsgefahr: Auch deswegen sollten Hunde wie Katzen unbedingt im Haus bleiben.

- Geschlossene Rollläden, sanftes Licht und leise Musik- bzw. Fernsehgeräusche können helfen, die Tiere dem Feuerwerkslärm so wenig wie möglich auszusetzen.

- Tierhalter, die am Silvesterabend noch mit Ihrem Hund spazieren gehen, sollten ihn an der Leine führen und sicherstellen, dass der Vierbeiner ein Halsband mit Adressanhänger und Telefonnummer trägt – für den Fall, dass er sich in Panik aus dem Geschirr befreit und davonläuft.

- Familien, bei denen Bleigießen zum Silvesterritual dazu gehört, müssen darauf achten, dass Hunde und Katzen nicht an das verwendete Wasser gelangen, das zu schweren Vergiftungen führen kann.

- Wichtig ist, Hunde und Katzen nicht in ihrer Angst zu bestärken. Wenn Tierhalter Gelassenheit ausstrahlen, vermittelt das auch den Vierbeinern Sicherheit.

- Leiden tierische Mitbewohner bekanntermaßen besonders stark unter dem lauten Jahreswechsel oder neigen sie zu Panikattacken, kann es ratsam sein, in Absprache mit einem Tierarzt beruhigende Medikamente zu verabreichen. Halter von ängstlichen Hunden können sich dem Silvesterlärm entziehen, indem sie kurzzeitig eine ruhige Gegend aufsuchen.

- Verantwortungsvolle Tierhalter sollten ihre Lieblinge an Silvester nicht alleine lassen.

Silvester bedeutet nicht nur für die tierischen Mitbewohner eine Belastung: Vor allem die wildlebenden Tiere leiden unter dem unbekannten Lärm. Tierliebe Menschen sollten auch an diese Tiere denken und das Jahresende ohne den Einsatz von Raketen und Böller feiern.

PETA-Tipps zum Silvester: Damit das neue Jahr auch für die tierischen Mitbewohner entspannt beginnt / © PETA Das Bild ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
PETA.de/Haustiere

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de