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Sky du Mont schreibt Brief an Angela Merkel: Schauspieler bittet Bundeskanzlerin, Tierquälerei im Zirkus zu stoppen

 
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Star unterstützt PETA-Kampagne für ein Wildtierverbot in der Manege

Stand Juni 2015
Hamburg / Stuttgart, 25. Juni 2015 – Schluss mit Peitschen, Ketten und Käfigwagen: Die Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus erhält erneut prominente Unterstützung. Schauspieler und Autor Sky du Mont appellierte aktuell in einem persönlichen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich für das Ende von Wildtierdressuren in deutschen Zirkussen einzusetzen. Schon 2014 konnte PETA mithilfe du Monts über 620.000 Stimmen für ein Zirkus-Wildtierverbot sammeln und an das zuständige Bundesagrarministerium übergeben. Aufgrund der Blockadehaltung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wurde ein entsprechendes Gesetz bisher noch nicht realisiert.
 
„Als Schauspieler ist es meine Berufung, vor der Kamera zu stehen und die Menschen zu unterhalten. Doch im Zirkus verhält es sich genau umgekehrt: Exotische Wildtiere wie Tiger, Löwen und Elefanten werden mit Gewalt und Zwang dazu gebracht, vor Publikum aufzutreten“, so Sky du Mont in dem Schreiben. „Neben den traurigen Auftritten in der Manege ist das Leben dieser wundervollen Tiere durch stundenlange Transporte auf Lkws, Käfige, Peitschen und Ketten geprägt. Was sich im Zirkus abspielt, hat mit Kunst und Unterhaltung nichts zu tun. Ich bitte Sie, dem traurigen Spektakel endlich ein Ende zu setzen.“
 
Das Thema ist hochaktuell: Erst vor knapp zwei Wochen tötete Elefantendame Benjamin aus dem Circus Luna einen 65-jährigen Mann im baden-württembergischen Buchen. PETA hatte sich wegen der Gefährlichkeit des Tieres bereits seit Jahren an verschiedene Behörden gewandt. Dabei handelt es sich um keinen Einzelfall: Auf ihrer Internetseite listet die Tierrechtsorganisation Dutzende Ausbrüche und Unfälle mit gefährlichen Tieren aus deutschen Zirkusbetrieben auf.
 
Neben PETA spricht sich auch die Bundestierärztekammer für ein Wildtierverbot im reisenden Zirkus aus – ebenso wie die Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Einer aktuellen repräsentativen FORSA-Umfrage (Mai 2014) zufolge vertreten 82 % der Deutschen die Auffassung, dass Wildtiere im Zirkus nicht artgerecht gehalten werden können. 2011 befanden zwei Drittel der Befragten einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung, dass Wildtiere im Zirkus nicht mehr zeitgemäß sind. 2003 und nochmals Ende November 2011 hat der Bundesrat in zwei Entschließungsanträgen ein grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus gefordert. Die Bundesregierung hat die Entschließungen bis heute nicht umgesetzt – im Gegensatz zu 18 anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Belgien, Österreich und Griechenland, die bereits sämtliche oder bestimmte Tierarten im Zirkus verboten haben.


Der Inhalt des Briefes liegt PETA vor und kann auf Anfrage gerne zugesandt werden.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Wildtierdressur
PETA.de/Zirkus
 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 6832666-04, JudithS@peta.de