Spenden
 »  »  » So wird die schönste Zeit des Jahres zum Vergnügen für alle Familienmitglieder – PETA gibt Tipps zum

So wird die schönste Zeit des Jahres zum Vergnügen für alle Familienmitglieder – PETA gibt Tipps zum Reisen mit Tieren

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge
Stand Juli 2014
Stuttgart, 3. Juli 2014 – Vorausschauend planen und an die Bedürfnisse der tierischen Mitbewohner denken: Urlaub ist einfach wunderbar! Und am Schönsten wird er, wenn man ganz ohne Stress und gut vorbereitet verreisen kann. Dazu gehört auch die Versorgung der tierischen Freunde, denn nicht jedes Tier eignet sich für Reisen und räumliche Veränderungen. So sind Kleintiere wie Nager oder Vögel sehr stressempfindlich, und auch Katzen behagen Ortswechsel überhaupt nicht. Daher sollten diese Tiere nicht mit auf Reisen gehen, sondern lieber in ihrem angestammten Zuhause von einem zuverlässigen Freund oder Nachbarn versorgt werden. Alternativ können gesunde und geimpfte Katzen, Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen und andere Tiere während des Familienurlaubs in einer Tierpension untergebracht werden. Wer hingegen mit einem Hund zusammenlebt, der kann die Urlaubszeit zumeist gemeinsam genießen.
 
„Wer Verantwortung für ein Tier übernommen hat, der trägt diese auch zur Urlaubszeit. Tiere sind feinfühlige Lebewesen, die uns vertrauen und für deren Wohl wir 365 Tage im Jahr Sorge zu tragen haben “, so Sylvie Bunz von PETA Deutschland e.V. „Dennoch braucht niemand braucht auf den wohlverdienten Urlaub zu verzichten, denn eine gute Planung ist alles.“
 
Für alle Tierfreunde, die gemeinsam mit ihrem Hund in die Ferien fahren, hat PETA nützliche Tipps zusammengestellt, die die Urlaubszeit für alle zum erholsamen Vergnügen machen.
 
Reisen mit dem Hund im Auto
 
  • Wer die Reise mit dem eigenen Fahrzeug antritt, der sollte die kühlen Morgen- und Abendstunden für die Fahrt nutzen. So entgeht man der größten Hitze und schont den Kreislauf aller Reisenden.
  • Der Hund muss während der Fahrt gut gesichert sein. Wie Crashtest-Ergebnisse zeigen, eignen sich fest eingebaute Metallboxen hierzu optimal. Reisende sollten sich vorab zudem über die gesetzlichen Bestimmungen der Länder, durch die sie fahren möchten, informieren. Die Vorschriften sind mancherorts sehr streng.
  • Der Hund sollte stets ein gut sitzendes Geschirr tragen. So ist er auch auf vollen Rastplätzen oder in Schrecksituation gut gesichert an der Seite seiner Menschen.
  • Es empfiehlt sich, die Urlaubs- und Heimatadresse sowie die Mobilnummer am Hundegeschirr zu befestigen. So kann der tierische Freund schnell wieder zu seiner Familie, falls er doch einmal entlaufen sollte.
  • Hunde muss jederzeit frisches Wasser zur Verfügung stehen – ganz besonders an warmen Tagen. Das gilt auch im Auto. Wer viel trinkt, muss sich auch entleeren dürfen – also regelmäßige Pausen einplanen.
  • Hunde, die ungern in Fahrzeugen transportiert werden, können mit homöopathischen Mitteln oder Rescue-Tropfen (Bachblüten) behandelt werden – ein Beratungsgespräch mit dem Tierarzt ist vorab zu empfehlen.
  • Damit der vierbeinige Freund das Land verlassen darf, muss er mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein und einen EU-Heimtierausweis mit sich führen, der die Aktualität aller erforderlichen Impfungen dokumentiert. Achtung: Eine Tollwut-Impfung muss mindestens 21 Tage zurückliegen. Jedes Land hat andere Anforderungen für die Einreise und das Mitführen von Tieren; das Internet bietet hier umfassende Informationen an, die rechtzeitig gelesen werden sollten.
  • Wer Richtung Süden reist, der sollte seinen Hund gegen die sogenannten „Mittelmeerkrankheiten“ impfen lassen, wie z. B. die Infektionskrankheit Leishmaniose. Auch eine Prophylaxe gegen Parasiten wie Herzwürmer oder Sandflöhe ist ratsam – auch hier ist eine tierärztliche Beratung empfehlenswert.
 
Heute gibt es zahlreiche Hotels und Pensionen, die sich auf Urlauber mit Hunden freuen, und auch viele Reisebüros haben sich mittlerweile auf Menschen mit felligen Freunden spezialisiert. Grundsätzlich gilt: Flugreisen sollten Hunden nach Möglichkeit erspart werden. Der Transport im Frachtraum ist nicht nur stressig, sondern kann zudem gefährlich werden. Hunde unter fünf Kilogramm Körpergewicht können in der Kabine mitfliegen; dies muss jedoch vorab bei der Fluggesellschaft angemeldet werden.
 
 
Weitere Informationen:
PETA.de/erste-hilfe-fuer-den-hund
 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0) 30 - 68 32 666 04, JudithS@peta.de