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Sophie Schütt sexy und blutig:

 
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„Make up your mind!“ – Schauspielerin präsentiert neues PETA-Motiv gegen Tierversuche in der Kosmetikindustrie

Stand November 2012
Gerlingen, 15. November 2012 – Blut rinnt aus dem Lippenstift in Sophie Schütts Fingern. Der Blick der schönen Schauspielerin ist eindringlich und klar. „Make up your mind“ fordert die gebürtige Hamburgerin im neuen Anzeigenmotiv der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. und wendet sich damit direkt an die Konsumenten und die Kosmetikindustrie. Viele Kosmetikhersteller lassen nach wie vor Inhaltsstoffe in Tierversuchen testen – anstatt vermehrt auf zuverlässigere tierfreie Testmethoden zu setzen.

„Die Ergebnisse moderner Testverfahren sind viel besser auf den Menschen übertragbar als Versuche an Tieren“, so Sophie Schütt. „Mit der Nachfrage steigt das Angebot – je mehr Menschen tierversuchsfreie Kosmetik kaufen, desto eher müssen Kosmetikhersteller umdenken.“

Tierversuche für kosmetische Endprodukte sind seit 2004 in der Europäischen Union verboten. Kosmetikhersteller können allerdings weiterhin außerhalb der EU Inhaltsstoffe an Tieren testen und sie anschließend für den europäischen Markt verwenden. Laut EU-Kosmetikrichtlinie soll diese Praxis nur noch bis zum 11. März 2013 erlaubt sein. Anstatt im Hinblick auf diese Frist vermehrt in die Entwicklung tierfreier Testverfahren zu investieren, übt die Kosmetiklobby Druck auf die Europäische Kommission aus, um die Frist langfristig zu verschieben. Aktuell kommt aber Bewegung in die Diskussion: Der designierte EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Tonio Borg, äußerte jüngst bei einer Anhörung im EU-Parlament, dass er sich für ein ausnahmsloses Inkrafttreten des Verkaufsverbotes einsetzen wolle.

PETA-Tierärztin und Kampagnenleiterin Christine Esch: „Ein Verkaufsverbot ab März 2013 ist ein wichtiger Anreiz für die Industrie, weitere tierfreie und moderne Testmethoden zu entwickeln. Tonio Borg scheint das erkannt zu haben, deshalb hoffen wir, dass er seine Ankündigungen in die Tat umsetzen kann!“

Tierversuche für Kosmetik werden in der Regel an Nagern durchgeführt. Die Testchemikalien können Anfälle, Durchfall, chronische Schmerzen, Schwäche und Organversagen verursachen. Am Ende einer Versuchsreihe steht immer der Tod.

© Michael de Boer / action press PLUS

Motiv in druckfähiger Auflösung und Kurzinterview mit Sophie Schütt:
PETA.de/Tierversuchesophieschuett

Weitere Informationen:
PETA.de/Kosmetik
PETA.de/EUkosmetik

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de