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St. Martinstag – PETA appelliert an Verbraucher: Gänse schützen, nicht essen

 
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Für „Martinsgans“ oder Stopfleber sterben jährlich unzählige Tiere

Stand November 2013
Gerlingen, 8. November 2013 – Fragwürdiges Traditionsessen: Jedes Jahr werden anlässlich des St. Martinstages am 11. November bundesweit unzählige sogenannte „Martinsgänse“ verzehrt.
Während Gläubige des heiligen Martin von Tours gedenken und damit die zweiwöchige Fastenzeit einläuten, appelliert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. jetzt an die Menschen: Zeigen Sie ein Herz für Gänse und essen Sie sie nicht! Der heilige Martin war ein barmherziger Mann, der mit einem armen Bettler seinen Mantel teilte. Seinem mitfühlenden Beispiel sollten die Menschen auch am St. Martinstag folgen – PETA fordert daher die Verbraucher auf ihr Mitgefühl auf Tiere auszuweiten und kein Gänsefleisch zu konsumieren.

Gänse sind liebenswürdige und intelligente Wesen. Sie bleiben ihren Gänsepartnern bis zum Tod treu. Der Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz sieht bei Gänsen viele Parallelen zum Menschen, denn auch Gänse fühlen zum Beispiel Trauer, wenn der Partner verstirbt. Die intelligenten Vögel werden in Deutschland jedoch nicht nur am St. Martinstag gegessen: Ganzjährig werden sie – überwiegend in Frankreich – für die Produktion der sogenannten Foie gras (Stopfleber) zwangsernährt. Allein im Jahr 2012 wurden rund 50 Tonnen Gänse-Stopfleber aus Frankreich, Ungarn und den Niederlanden in die Bundesrepublik importiert. Umgerechnet entspricht dies circa 53.000 Gänsen. Aber auch Enten müssen für ihre Leber sterben: 30 Tonnen, also etwa 49.000 Enten, wurden gestopft und geschlachtet – und dies obgleich das Stopfen in Deutschland verboten ist.

„Es ist schockierend, dass trotz des Verbots der Zwangsfütterung von Gänsen und Enten in Deutschland dennoch jedes Jahr über 100.000 Gänse und Enten für den deutschen Konsum sterben müssen“, so Dr. Tanja Breining, Biologin bei PETA. „Bitte essen Sie keine Gänse und auch keine Stopfleber!“

PETAs Petition für ein Verkaufsverbot von Stopfleber hat bislang fast 100.000 Unterschriften gesammelt. Immer mehr Restaurants nehmen auf PETAs Bitte hin das Produkt von der Speisekarte, so zum Beispiel auch das Restaurant Rosin's des bekannten Fernseh- und Sternekochs Frank Rosin. Auch zahlreiche Prominente unterstützen PETAs Anti-Stopfleber-Kampagne, darunter James Bond-Legende Sir Roger Moore, Formel-1-Rennfahrer Adrian Sutil, Oscarpreisträgerin Kate Winslet, Model Tamara Ecclestone, Autorin Charlotte Link oder Gastronomieberaterin Eva Miriam Gerstner.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Heutzutage lassen sich wundervolle tierfreundliche Gerichte, auch speziell zum St. Martinstag, zaubern. Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, sie bewahren auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten.


Nach dem Stopfen wird den Vögeln die Kehle durchgeschnitten / © PETA

Das druckfähige Motiv steht hier zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen:
PETA.de/Martinstag
Stopfleber.Info
PETA.de/Stopfleberrecherche2012
PETA.de/Stopfleber

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de