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PETA kürt die Vegetarier-freundlichsten Stadien 2008/09

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Bayern München ist unser Deutscher Meister!

Stand Mai 2010
So spannend wie die Entscheidung um die diesjährige Meisterschaft der Fußball Bundesliga war es lange nicht mehr. Bis zuletzt war das Rennen um den Spitzenrang und die Abstiegsplätze offen. Nur gut, dass sich die Fans an Kiosken, Fantreffs und Restaurants mit Nervennahrung versorgen konnten. Vegetarier hatten hier oft das Nachsehen, doch mittlerweile scheint die fleischfreie Kost auch in den Stadien der ersten Fußballbundesliga angekommen zu sein, wie unser erneutes Ranking der Vegetarier-freundlichsten Stadien der Saison 2008/09 zeigt.

 

Das Ranking in Tabellenform
Während Brezeln, Pizza und Pommes, süße und salzige Knabbereien sich Standart in der Bundesliga etabliert haben, gibt es wieder himmelweite Unterschiede: Einige Stadien heben sich positiv hervor, andere zeigen Entwicklungspotential seit dem Ranking der letzten Saison und wieder andere beharren auf der Stelle und geraten dadurch ins kulinarische Hintertreffen. Wichtig für unser Ranking ist lediglich, dass die Speisen vegetarisch und einem jeden Fan im Stadionbereich zugänglich sind*.

Wie auch 2007/08 ist die Allianz-Arena der Münchner Bayern an erster Stelle. Ob es nun auf den Einfluss der oft erwähnten Buddhas zurückzuführen ist oder darauf, dass die Münchner generell immer Vorne dabei sind, aus etwa 20 Alternativen kann der vegetarische Stadiongänger wählen. Im Restaurant gibt es mindestens ein vegetarisches Gericht pro Vorspeise, Suppe, Salat, Pasta, Hauptgang, Brotzeit und Dessert. Dazu bieten die Kioske und Fantreffs neben den schon erwähnten Standards auch Baguettes, Donuts und Muffin an. Auch wenn es in dieser Saison nicht mit dem Titel geklappt hat, bei unserem Ranking sind sie die unangefochtenen Meister!

 

Platz zwei mit neun unterschiedlichen Gerichten geht in dieser Spielzeit an Schalke 04. Im Vergleich zur Vorgängersaison haben sie sich zwar fußballerisch nicht verbessert, jedoch stürmten sie was die vegetarischen Angebote betrifft vom unteren Mittelmaß zum Zweitplatzierten. Besondere Schmankerl sind diverse Nudelgerichte, Erbseneintopf, Salate oder Gemüsefrikadelle mit Currysoße. Gratulation!
Dicht dahinter folgt mit acht vegetarischen Alternativen die Frankfurter Eintracht, die nicht nur die tierfreundlichen Spieler Marcus Pröll, Michael Fink und Patrick Ochs in dieser Saison auf dem Platz hatte, sondern den vegetarischen Fans Knusperstangen, Crepes, Bratkartoffeln oder belegte Brötchen zu bieten hatte. Auch hier hat das Angebot im Vergleich zur letzten Saison zugenommen, was Vegetarier und Tiere gleichermaßen freut.

Die anderen Erstliga-Vereine liegen zwischen 6 und 4 vegetarischen Gerichten, zumeist eben die Standards Pommes, Pizza und Brezeln. Damit weisen sie einen gewissen Nachholbedarf für die neue Saison auf – doch Schalke und Frankfurt haben bewiesen, dass eine Verbesserung des vegetarischen Angebots in Stadien machbar ist. Als Anhaltspunkt dafür kann aber auch die amerikanische Baseball-Liga dienen, die noch mehr vegetarische Alternativen im Angebot hat.

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*süße und herzhafte Knabbereien wie Schokolade, Popcorn oder Chips wurden nicht explizit in die Punktevergabe einbezogen