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Statement von PETA Deutschland e.V. zum Bundestagsantrag der Grünen auf eine neue Fleischkennzeichnung

 
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Stuttgart, 6. Mai 2015 – Lisa Wittmann, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA Deutschland e.V.:

Stand Mai 2015
„Auch wenn Schnitzel, Steaks oder Filets wie nach Forderung der Grünen nach dem Haltungssystem gekennzeichnet werden – ‚tierfreundliches‘ Fleisch kann es niemals geben. Die Tiere führen ein kurzes, entbehrungsreiches Leben in meist überfüllten und schmutzigen Hallen. Dort werden sie wie Produktionseinheiten behandelt: Puten und Hühner wachsen beispielsweise so schnell, dass ihre Knochen sich oft unter dem eigenen Körpergewicht schmerzhaft verbiegen und brechen, Schweinemütter werden in enge Metallkäfige gesperrt. Die Tiere haben nicht einmal einen Bruchteil ihrer natürlichen Lebenserwartung erreicht, wenn sie in den Schlachthof gebracht werden. Hier wird den verängstigten Lebewesen oft unter unzureichender Betäubung die Kehle durchtrennt. All das, damit sie als Stück Fleisch auf dem Teller landen. Verbraucher, die sich wirklich für das Wohl der Tiere entscheiden möchten, sollten beim nächsten Einkauf eine der vielen rein pflanzlichen Alternativen wählen. PETA appelliert zudem an die Politik, keine täuschenden Fleisch-Siegel zu unterstützen. Vielmehr sollte den Verbrauchern der Hintergrund der Herstellung tierischer Produkte offengelegt und in Zukunft die tierlose Landwirtschaft gefördert werden.“
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de