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Statement von PETA Deutschland e.V. zur Boykott-Drohung von Fleischkonzern Rothkötter gegen VW

 
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Stuttgart, 13. Mai 2015 – Edmund Haferbeck, Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung bei PETA Deutschland e.V.:

Stand Mai 2015
„Nicht genug, dass Rothkötter millionenfach Tiere quält und tötet – der Fleischkonzern zeigt mit seinen Boykott-Drohungen gegen VW, wie wenig er von Meinungsfreiheit hält. Während das gesamte System der Fleischproduktion auf der Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt beruht, moniert der Geflügelschlachter die Informations-Kampagne des Automobilherstellers über vegetarische und vegane Ernährung als Diskriminierung. Der Betreiber von Europas größtem Schlachthaus meint, die Aufklärung der Verbraucher so stoppen und unterdrücken zu können. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Wackersteinen schmeißen.“
 
Wie skrupellos der Geflügelproduzent vorgeht, zeigten 2014 auch die Undercover-Ermittlungen von PETA, bei denen tote, teilweise schon verweste Hühner, kranke und schwerverletzte Tiere dokumentiert wurden. Einige der geschwächten Vögel wurden von ihren Artgenossen angepickt. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt derzeit gegen zwei Rothkötter-Mastbetriebe.
 
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de