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Stier misshandelt: PETA erstattet Strafanzeige gegen Transportunternehmen aus Außernzell

 
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Video zeigt, wie Mitarbeiter Tier mit Tritten und Schlägen traktieren

Stand Dezember 2014
Außernzell / Stuttgart, 8. Dezember 2014 – Getreten und geschlagen: Ende November trieben Mitarbeiter eines Tiertransportunternehmens aus Außernzell im Kreis Deggendorf einen vermutlich ausgebrochenen Stier unter Einsatz roher Gewalt auf einen Transporthänger. Empörte Augenzeugen ließen PETA Deutschland e.V. Videomaterial zukommen, das zeigt, wie die Männer das gestresste Tier treten, mit Eisenstangen schlagen, mittels einer Schlinge würgen und ihm schmerzhaft den Schwanz quetschen. Letztlich wird der völlig entkräftete Stier mit einem Frontlader angefahren und auf die Anhängerrampe geschoben. Da der rücksichtslose Umgang der Transporteure mit dem Tier einen Verstoß gegen §17 des Tierschutzgesetzes darstellt, hat die Tierrechtsorganisation nun Strafanzeige gegen die Verantwortlichen bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf erstattet. PETA fordert ein konsequentes Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden.
 
„Der mutige Stier hat gekämpft und sich gewehrt, doch am Ende hat er verloren“, so Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA Deutschland e.V. „Die durch die Filmaufnahmen belegten tierquälerischen Methoden der Transporteure sind nicht nur absolut inakzeptabel, sondern auch ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Gerade professionellen Tiertransporteuren muss das bekannt sein.“
 
Das Tierschutzgesetz stellt das Zufügen von Schmerzen oder Leiden von Tieren aus Rohheit unter Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren. Es ist davon auszugehen, dass die Fahrt des Stieres im Schlachthaus endete. Jedes Jahr werden über 3,5 Millionen Rinder in deutschen Schlachthäusern getötet – oftmals ohne wirksame Betäubung.
 
Kühe können Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge deutlich verstehen – ein klares Zeichen für höher entwickelte kognitive Fähigkeiten. Die Tiere sind beispielsweise in der Lage, den Hebel einer Tränke zu betätigen, wenn sie durstig sind. Forscher haben zudem herausgefunden, dass Kühe nicht nur Probleme lösen können, sondern, genau wie Menschen, die intellektuelle Herausforderung genießen und sich freuen, wenn sie eine Lösung finden.
 
Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Veganerinnen und Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben: Jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor einem qualvollen Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten.


Weitere Informationen:
Veganblog.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 - 860 591 529, JanaF@peta.de