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Streusalz: eine Gefahr für Hunde

 
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PETA gibt Ratschläge für den folgenreichen Spaziergang bei Eis und Schnee

Stand Februar 2012
Gerlingen, 15. Februar 2012 – Bei vereisten Straßen und glatten Gehwegen soll Streusalz Abhilfe schaffen. Doch diese Methode wird bisweilen nicht nur mit einem Bußgeld geahndet. Das Streuen von Salz stellt zudem eine Gefahr für Hunde dar. Den Tieren brennt das Salz auf den ungeschützten Pfoten und kann durch das Ablecken jener zu Entzündungen und Magenproblemen führen. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. appelliert daher an Hundehalter, gestreute Wege zu meiden oder vor und nach dem Spaziergang entsprechende Maßnahmen zu treffen. Weiterhin fordert PETA den Einsatz von alternativen Streumethoden.

„In der Winterzeit brauchen die Hundepfoten besondere Pflege“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin für den Bereich tierische Mitbewohner bei PETA. „Nach dem Spaziergang sollten sie gereinigt und gegebenenfalls eingecremt werden. Wenn die Hunde besonders empfindlich oder die Pfoten entzündet sind, können spezielle Hundeschuhe Abhilfe schaffen – allerdings mögen nicht alle Hunde eine solche Fußbekleidung. In diesem Fall sollten Hundehalter nach Möglichkeit mit Salz gestreute Wege meiden.“

Den Hunden brennt das Salz auf den ungeschützten Pfoten. Zudem trocknet das Streusalz die Ballenhaut aus, woraufhin sich Risse bilden können. Lecken Hunde in diesem Fall ihre Pfoten ab, kann es außerdem zu Entzündungen und Magenproblemen kommen. Da in den Haarbüscheln zwischen den Ballen Schneeklumpen entstehen können, die dann zu Verletzungen führen, sollten lange Haare zwischen den Ballen vorsichtig gestutzt werden. Hundehalter sollten zudem darauf achten, dass ihre Begleiter keinen Schnee verzehren. Dieser enthält nicht nur Giftstoffe aus der Luft, sondern auch das verstreute Salz, wodurch es zu gefährlichen Brechdurchfällen kommen kann.

PETA bittet die Bevölkerung, den massiven Einsatz von Streusalz auf Gehwegen einzustellen und auf alternative Streumethoden zurückzugreifen. Neben Asche oder Sand bieten sich auch Holzspäne an, die eindeutig eine tierfreundliche Variante darstellen.



Weitere Informationen:
www.peta.de/haustiere

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de

© Bartek Langer/PETA Das Bild ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich