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Freiheit für den indischen Tempel-Elefanten Sunder

Entgegen einer behördlichen Anordnung muss Sunder weiter leiden

Stand Dezember 2013
Durchbruch für die Sunder-Kampagne
 
Update April 2014
Das oberste Gericht in der indischen Stadt Mumbai hat heute zu Gunsten von PETA Indien geurteilt, dass der misshandelte Elefant Sunder in die Auffangstation „Wildlife Rescue and Rehabilitation Centre“ in Bangalore zu überführen ist. Da eine frühere Verfügung der Behörden, Sunder in die Auffangstation zu entlassen, nicht umgesetzt wurde, wird PETA Indien nun auf die zeitnahe Umsetzung des Gerichtsurteils drängen. Sobald Sunder endlich gerettet ist, informieren wir erneut an dieser Stelle.

Update Dezember 2013
Seit über einem Jahr setzt sich PETA Indien für den indischen „Tempelelefanten“ Sunder ein, um sein Leben in Ketten gegen eines in einer naturnahen Auffangstation zu ersetzen. Neue Videoaufnahmen zeigen, wie Sunder geschlagen und misshandelt wird – die typische Behandlung von Elefanten in Menschenhand.
Bitte nehmen Sie an dem nachfolgenden Aktionsaufruf teil!
Sunder lebt in Ketten © PETA India
November 2012
Der 14-jährige Elefant Sunder wird seit Jahren am Jyotiba Tempel in Kolhapur, Maharashtra, in Ketten gehalten. Obwohl der Forstminister von Maharashtra, Dr. Patangrao Kadam, vor wenigen Wochen seine Freilassung angeordnet und PETA Indien eine passende Auffangstation in Karnataka für das Tier gefunden hatte, wurde der Beschluss bislang noch nicht umgesetzt. Schuld daran ist offensichtlich ein leitender Angestellter des Principal Chief Conservator of Forests (des Forstministeriums), Shri Naqvi, der zwar eigentlich den Anordnungen des Ministers Folge zu leisten hat, dies offensichtlich jedoch nicht umsetzt. Es wird derzeit vermutet, dass Sunder von der Tempelbehörde in einem dunklen und gut bewachten Hühnerstall hinter einer Milchfabrik versteckt wird.

 

Helfen Sie uns, Sunder zu befreien

Fordern Sie die Behörden auf, den Beschluss des Forstministers von Maharashtra durchzusetzen, damit Sunder nicht mehr in Ketten leben muss und in eine Auffangstation überstellt werden kann.

Richten Sie Ihren Protest an

Forest minister
Forest minister
Forest secretary
Forest secretary
PCCF Maharashtra
Mr. Sarjan Bhagat
Principal Chief Conservator of Forests (HoFF) M. S. Nagpur
Shri. S.W.H.Naqvi

Derzeitige Erfolgsstatistik

Versendete Protest-Mails: 22334
Versendete Einladungen: 121

Liste der Empfänger

Persönliche Briefe zeigen immer den größten Einfluss. Sie können gerne den unten stehenden Text verwenden; Ihre Nachricht wird jedoch gewichtiger ausfallen, wenn Sie einen eigenen Text und Betreff einfügen.

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Mit einer grausamen Hakenkette wird Sunder kontrolliert © PETA India
Sunder darf sich nicht frei bewegen; nur sehr selten wurde er für einen kurzen Rundgang in der Nähe des Tempels ausgeführt, dann jedoch an einer Kette mit spitzen Metallzacken. PETA fand Sunder mit Wunden am ganzen Körper und einem verletzten Auge vor, vermutlich entstanden durch die grausame Behandlung seiner „Treiber“. In den vergangenen Wochen haben sich bereits Paul Mc Cartney und Pamela Anderson für Sunders Freiheit eingesetzt.

Elefanten sind hochintelligente und soziale Tiere. In freier Natur verbringen sie jeden Tag ca. 18 Stunden damit, umherzulaufen, zu essen, in Wasserlöchern zu baden und mit anderen Elefanten zu interagieren. Weibliche Elefanten leben bis zu ihrem Tod in engen Familienverbänden. In Gefangenschaft müssen die Tiere getrennt von ihrer Familie leben, der sie schon als Babys entrissen werden; es erwartet sie dann ein Leben in Einsamkeit, Langeweile und gezeichnet von Missbrauch. Die Elefanten werden dauerhaft in Ketten gehalten und so zeigen viele Anzeichen geistiger Erkrankungen, wie z.B. das ständige Hin-und-her-Schwenken des Körpers, das sogenannte Weben. Außerdem verursachen die Ketten schmerzhafte Wunden und Druckstellen, die sich leicht infizieren können. Die fehlende Bewegung und das jahrelange Stehen auf hartem Betonboden zwischen den eigenen Ausscheidungen führen dazu, dass die Elenfanten unter schmerzvollen und behindernden Fußerkrankungen und Arthritis leiden. Die extreme Form der Gefangenschaft hat bei Sunder ihre Spuren hinterlassen. Sein Verhalten ist durch die starke Frustration geprägt und so stellt er auch ein Risiko für die Besucher und Mitarbeiter des Tempels dar.

 

Was Sie tun können

Bitte drängen Sie mit uns die Behörden dazu, Sunder umgehend in die Auffangstation zu überstellen, die PETA für ihn gefunden hat.

 

Deutsche Übersetzung des Musterbriefes:

Bitte bewahren Sie Sunder vor weiterem Missbrauch

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin schockiert darüber, dass der Elefant Sunder, der jahrelang am Jyotiba Tempel in Ketten gehalten und missbraucht wurde, noch immer nicht in die von PETA benannte Auffangstation überstellt wurde.

Elefanten sind intelligente, soziale Tiere, denen es gewährt sein muss, sich frei in der Natur zu bewegen. Tempel sind keine Wälder und zur Unterbringung von Elefanten keineswegs geeignet.

Es liegt in Ihrer Macht, Sunders Leben zu verändern. Ich bitte Sie daher eindringlich, Sunders Überstellung in die von PETA benannte Auffangstation umgehend zu veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen