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Tag der Erde: Fleischkonsum und Umweltschutz – das passt nicht zusammen!

 
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PETA: Mit veganer Lebensweise gegen den Klimawandel

Stand April 2012
Gerlingen, 18. April 2012 – Anlässlich des internationalen Tags der Erde am 22. April, der dazu anregen soll, das eigene Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen, ruft die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. dazu auf, diesen Anlass zu nutzen, um die Ernährungsweise zu überdenken und künftig Fleisch vom Teller zu verbannen. Denn gerade die Tierwirtschaft, die 70 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche beansprucht, sorgt für mehr als die Hälfte aller Treibhausgasemissionen.

„Wenn überall auf der Welt derart viel Fleisch wie in den Industrieländern konsumiert würde, müsste die Erde fünfmal größer sein, um alle Menschen zu ernähren“, sagt Anja Hägele, Kampagnenleiterin bei PETA. „Dies zeigt deutlich, dass unsere Gier nach Fleisch nicht nur unsagbares Tierleid, sondern auch gravierende Umweltprobleme und Ressourcenknappheit hervorruft. Wer wirklich etwas zum Schutz unseres Planeten beitragen möchte, sollte Fleisch und allen anderen tierischen Produkten abschwören und sich rein pflanzlich ernähren.“

PETA weist darauf hin, dass die Tierwirtschaft und der damit einhergehende Konsum tierischer Produkte laut UN ein Hauptverursacher für die größten Probleme unserer Zeit darstellt. Die Welthungerproblematik, der Klimawandel und die Trinkwasserknappheit sind Anzeichen dafür, dass wir unsere Lebensweise ändern müssen – und der beste und einfachste Weg, ist die rein pflanzliche Lebensweise.

PETA macht darauf aufmerksam, dass die Tierwirtschaft nicht nur Unmengen an Wasser benötigt, sondern auch für dessen Verschmutzung verantwortlich ist. Einerseits müssen Futtermittel angebaut sowie bewässert und die Tiere mit Trinkwasser versorgt werden. Andererseits gelangen die Abwässer aus der Intensivtierhaltung, in der Milliarden Tiere unter unwürdigen Bedingungen gehalten werden, ungeklärt in den Wasserkreislauf zurück, was wiederum die Qualität und Menge des verfügbaren Trinkwassers beschränkt. Unser Essverhalten ist also zentraler Bestandteil dessen, wie wassersparend wir sind. Das World Watch Institut ist bereits vor Jahren zu dem Fazit gelangt, dass man mit der Menge an Wasser, die für die Herstellung von einem Pfund Fleisch erforderlich ist, ein Jahr lang duschen könnte.

Tiere zu Nahrungszwecken zu züchten, ist nicht nur ineffizient und umweltschädlich, sondern bedroht das Überleben von Menschen auf der ganzen Welt. Denn Land, Wasser und andere Ressourcen, die für den Anbau von Nahrungsmitteln für den Menschen eingesetzt werden könnten, werden stattdessen für den Anbau von Futtermitteln verschwendet.

Wenden auch Sie das Blatt für die Tiere und den Planeten mit jedem Biss: Go Veggie!

 

Thomas D: „Vegetarier sind Klimaschützer“ / © Holger Scheibe