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10 gute Gründe, keine Meerestiere zu essen

 
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Fische, Hummer und andere Wasserbewohner sind Freunde, kein Essen

Stand März 2017
1. Respekt: Meerestiere in Ruhe lassen
Wir von PETA sind der Ansicht, dass die Grundrechte aller Tiere, also ihre eigenen Interessen, berücksichtigt werden müssen, egal, ob sie von irgendeinem Nutzen für den Menschen sind. Genau wie uns ist ihnen ihr Leben wichtig und das sollten wir respektieren. Sie alle haben das Recht auf ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit.

2. Ersticken: ein qualvoller Tod
Mit Ausnahme der Säugetiere atmen Meerestiere über Kiemen und ersticken außerhalb des Wassers. Fische, Kraken und Krebse sterben langsam und qualvoll, wenn man sie aus dem Wasser zieht. Jeder von uns kann sich vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn uns jemand unter Wasser drückt, wo wir nicht mehr atmen können.
 
3. Lebend gekocht oder in Stücke gerissen: das Leid von Krebs und Krake
Hummer, Garnelen und andere Krebse werden oft lebendig in Stücke gerissen oder in kochendes Wasser geworfen. Kraken werden häufig lebendig zerstückelt oder teils sogar lebend serviert. Eine solch extrem grausame Tötung von wirbellosen Tieren muss endlich gesetzlich verboten werden.
Kraken gelten als die intelligentesten Wirbellosen.
4. Meerestiere sind keine Meeresfrüchte
Im Gegensatz zu Tieren spüren Früchte keinen Schmerz. Wir können zwar Fische, Krebstiere und Tintenfische nicht schreien hören, aber wir wissen aus Beobachtungen und wissenschaftlichen Studien, dass sie Schmerzen spüren. Wir sollten Meerestiere daher nicht als „Früchte“ bezeichnen.
 
5. Tausende Milliarden Meerestiere werden jedes Jahr getötet
Die Anzahl der jährlich getöteten Meerestiere beläuft sich auf tausende Milliarden, das sind weit mehr als alle Landwirbeltiere zusammen. Jedes einzelne Tier kämpft bis zu seinem Tod in den Netzen und an Bord der Schiffe um sein Leben. Es hatte Freunde oder Familie oder alleine Spaß. Für eine kurze Mahlzeit musste es sterben.  
 
6. Überfischung und Verschmutzung der Meere
Kilometerlange Netze fischen die Meere leer, sammeln alles ein, was im Ozean herumschwimmt und – ob gewollt oder zufällig – zerstören Korallenriffe, Meeresgründe und die Lebensräume ihrer tierischen Bewohner. Viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht. In den Netzen, die im Meer zurückbleiben, ertrinken tausende Delfine und Meeresschildkröten.

7. Aquakultur: Tierquälerei unter Wasser
Tausende, teils hunderttausende Fische werden in Netzkäfigen eng zusammengepfercht und „schwimmen“ im trüben Wasser inmitten ihrer Exkremente. Sie werden von Fischläusen lebendig zerfressen. Diese gelangen durch die Netze auch ins offene Meer und dezimieren hier die Wildbestände. Auch Antibiotika und Futterreste gelangen ins Meer und verschmutzen die Unterwasserwelt. Um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern, erhalten „Zuchtfische“ Antibiotika und andere ungesunde Chemikalien, deren Rückstände auch Konsumenten aufnehmen. Pro Kilogramm „Zuchtfisch“ werden zwei bis vier Kilogramm „Wildfisch“ verfüttert, sodass sich das Problem der Überfischung noch erhöht.
8. „Beifang“
Laut der Website end-of-fishing.org werden etwa 25 Prozent der weltweit gefangenen Fische wieder ins Wasser zurückgeworfen – tot, verletzt oder sehr geschwächt –, weil sie zu klein, unerwünscht oder zu viele sind, da die Fangquote ausgeschöpft wurde.
 
9. Unsere Gesundheit: Nein zu Mikroplastik, PCB und Quecksilber
Neben polychlorierten Biphenylen, Dioxinen, Arsen, Blei und Quecksilber berichten Medien immer häufiger von Mikroplastikpartikeln in Muscheln und Fischen. Durch die zunehmende Anreicherung von Mikroplastik im Ozean reichern sich die Mikropartikel auch in unserem Körper an, wenn wir Meerestiere essen.

10. Fischalternativen
Wir müssen keine Fische und andere Meerestiere essen, um gesund zu bleiben. Eiweiße stecken zum Beispiel in Hülsenfrüchten und Jod im Speisesalz. Wer den Geschmack nach Meer nicht missen möchte, kann Algen oder veganen „Fisch“ essen. Vantastic Foods bietet eine große Auswahl an fischlosen Meereshäppchen: veganen „Thunfisch“, Garnelen und vieles mehr.

Was Sie tun können

Streichen Sie alle Meeres- und Wasserbewohner von Ihrem Speiseplan. So schützen Sie viele Tiere vor dem Tod und die Ozeane vor Überfischung und Verschmutzung.