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10 gute Gründe keine Meerestiere zu essen

Stand Juli 2008
1. Respekt: Meerestiere haben Rechte!
PETA Deutschland e.V. ist der Ansicht, dass die Grundrechte aller Tiere, also ihre ureigensten Interessen, berücksichtigt werden müssen, egal, ob die Tiere für den Menschen von irgendeinem Nutzen sind. Genau wie wir hängen sie an ihrem Leben und verteidigen dieses. Nur weil Meerestiere nicht schreien können, bedeutet dies nicht, dass sie nicht leiden. Sie haben das Recht auf ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit.

2. Schmerz: Ersticken tut weh
Mit Ausnahme der Säugetiere atmen fast alle Meerestiere über Kiemen und ersticken außerhalb des Meeres. Egal ob Fische, Kraken, Seesterne oder Muscheln, alle Tiere sterben langsam und qualvoll, wenn man sie an Land holt. Stellen Sie sich vor, jemand zieht Sie unter Wasser und sie bekommen keine Luft mehr und ringen minutenlang erfolglos um Ihr Leben. Auch wenn sie nicht schreien können, ersticken tut weh. Im Übrigen – „Meeresfrüchte“ gibt es nicht. Der Begriff ist irreführend, denn alles was auf den Tellern landet und als „Meeresfrucht“ bezeichnet wird sind Tiere. Und diese werden auch nicht „geerntet“ sondern grausam getötet.

3. Individuenschutz
Die Anzahl der jährlich getöteten Meerestiere liegt in Billiardenhöhe, offizielle Zahlen sprechen von 90 Millionen Tonnen pro Jahr. Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Jedes einzelne Tier möchte leben und selbst wenn nicht alle Meerestiere ein Gehirn und ein zentrales Nervensystem haben, so gilt die Devise: wenn man vermeiden kann, jemandem wehzutun, dann sollte man das tun.

4. Artenschutz: Ausrottung der Meere
Thunfisch, Atlantischer Lachs und zahlreiche weitere Fischarten, Miesmuschel, Nordseegarnele, rote Koralle, verschiedene Hai- und Walarten, und viele mehr sind vom Aussterben bedroht. Experten sprechen von einer „Leerfischung“ der Meere bis 2050. Kilometerlange Netze zerstören Meeresgründe und Lebensräume von Bodenbewohnern. Die Bestände können sich nicht erholen. Sie können mithelfen, das Meer zu schützen, indem Sie heute oder ab heute auf den Verzehr von Meerestieren verzichten, denn die Nachfrage bestimmt das Angebot.

5. Ihre Gesundheit: Der Verzehr von Meerestieren kann gefährlich werden
Quecksilber in Raubfischen, PCBs, DDT, Dioxine, Blei und Chemierückstände reichern sich im Fleisch von Meerestieren in hohen Konzentrationen an. PCBs sind synthetische Chemikalien, die sich wie Hormone verhalten, das Nervensystem angreifen und zu Vergesslichkeit, Schwindel, Krebs und zu Unfruchtbarkeit führen können. Der Verzehr von Meerestieren kann heftige, allergische Reaktionen und Lebensmittelvergiftungen auslösen. Nicht umsonst warnen Frauenärzte schwangere Frauen vor dem Verzehr von Meerestieren. Was ungesund ist für Schwangere und Babys kann auch für den Otto-Normal-Konsumenten nicht gesund sein.

6. Schönheit: Meerestiere sind lebende Kunstwerke
Kein Lebensraum, abgesehen vom Regenwald, ist so artenreich und vielfältig wie das Meer. Hier leben Staatsquallen die vierzig Meter lang werden und somit größer sind als Wale, Tiefseeanglerfische die miteinander verwachsen, Korallen die die größten Bauwerke auf unserem Planeten konstruieren, Seegurken die bei Gefahr explodieren und ihre Eingeweide ins Wasser schleudern, Seesterne die ihren Magen ausstülpen, Fischschwärme die bis zu 21 Kilometer lang und 4 Kilometer breit sind, Schwämme die 100 Jahre alt werden können. Riesenkalmare in der Tiefsee wie aus Seemannslegenden. Jedes Meerestier ist ein Kunstwerk - viel zu schade zum Essen.


7. Fitness: Algen sind gesund und machen schön
Algen sind gesund und kalorienarm. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie entschlacken und entgiften und sind somit viel gesünder als Meerestiere. Und sie können keine Schmerzen empfinden. Essen Sie Algen, am besten frisch und roh aus dem Meer.

8. Trend: Es gibt immer mehr Vegetarier
Aktuellen Umfragen nach sind bereits über 6 Millionen Deutsche zu Vegetariern geworden und wöchentlich kommen Tausende dazu. Und mehr Menschen als je zuvor entscheiden für sich, künftig vegetarisch oder vegan leben zu wollen, darunter Prominente wie Natalie Portman, Thomas D., Alicia Silverstone, Joaquin Phoenix, Alec Baldwin und viele mehr. Seien Sie nicht der letzte Leichenesser.

9. Vitalität: Vegetarier leben gesünder
Vegetarier haben generell weniger Probleme mit ihrem Gewicht. Die Umstellung auf fleischlose Kost ist besser als die meisten Diäten. Studien der Universität Gießen, des Krebsforschungszentrums Heidelberg und des Bundes-Gesundheitsamtes Berlin belegen nahezu übereinstimmend, dass bei den Vegetariern die geringste Krankheitsanfälligkeit, das normalste Körpergewicht, die besten Laborparameter sowie die günstigsten Blutdruckwerte gefunden wurden, und dass trotz bedeutend längerer Lebenserwartung eine signifikant geringere Krebshäufigkeit besteht.
Um dies noch einmal klarzustellen: Vegetarier essen auch keinen Fisch oder andere Meerestiere.

10. Aus Solidarität mit Nemo
Sie haben Walt Disneys „Findet Nemo“ gesehen und waren begeistert von dem kleinen Fisch, seinem Vater, seinen Freunden, dem Leben im Meer? Aus Solidarität mit Nemo sollten sie seine Freunde und seine Familie nicht essen. Vielleicht denken und fühlen Fische ebenso wie Nemo, wir wissen nicht was in einem Fischkopf vorgeht. Meerestiere brauchen Ihre Unterstützung: essen Sie sie nicht!