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Taube aus Dachboden befreit - PETA ernennt Berliner Polizeibeamte zu "Helden für Tiere"

 
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Stand April 2012
Berlin / Gerlingen, 29. März 2012 – Weil sie am vergangenen Samstag eine auf einem Dachboden eingeschlossene Taube befreiten, zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. zwei Berliner Polizeibeamten für ihr tierfreundliches Engagement mit einer „Helden für Tiere“-Urkunde aus.

„Wir sind begeistert, wie tierlieb die Berliner Polizisten gehandelt haben“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Herr Polizeikommissar Thiel und Frau Polizeimeisterin Claußnitzer haben ein Herz für Tiere gezeigt und sich intensiv und vorbildlich für die Rettung der eingeschlossenen Taube eingesetzt.“

Aufmerksame Tierschützer haben die Taube auf dem Dachboden eines Wohnhauses entdeckt, die ständig gegen die geschlossene Fensterscheibe flog. Nachdem alle Befreiungsversuche scheiterten – der Hausmeister war nicht erreichbar, der Mieter verfügte nicht über einen Schlüssel zum Dachboden –, verständigten sie die Polizei, die zügig zu dem ungewöhnlichen Einsatz aufbrach. Letzten Endes konnten sich die Polizeibeamten mithilfe eines Ersatzschlüssels Zugang zum Dachboden verschaffen. Anschließend nahmen die Tierschützer die Taube in ihre Obhut.

PETA weist darauf hin, dass Tauben vielen Gefahren ausgesetzt sind: „Stadttauben“ leiden unter ständigem Hunger- und Nahrungsstress, in dessen Folge sie nur etwa zwei bis drei Jahre alt werden. Schätzungsweise 90 Prozent der Tiere sterben im ersten Lebensjahr. Tauben sind treue Tiere, sodass der Verlust des Partners oder der Jungen großen Schmerz für die fürsorglichen Vögel bedeutet. Ferner zeichnen sich Tauben, die immer wieder Opfer von Tierquälerei werden, durch ihre soziale Kompetenz aus, was häufig lebenslange Bindungen zur Folge hat. Eine taubenfreundliche Gestaltung von Städten mit Taubenhäusern kann dazu beitragen, die Population der Tiere zu senken und die Akzeptanz seitens der Bevölkerung zu erhöhen.

PETA zeichnet regelmäßig Menschen für besonders tierfreundliches Verhalten aus. Die Urkunde wird den Berliner Polizeibeamten heute postalisch zugestellt.

 

© PETA

 

Weitere Informationen:
www.haustiere.peta.de

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de