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Tauben in Rodgau vergiftet – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2012
Rodgau (Hessen) / Gerlingen, 28. Februar 2012 – Nachdem in der vergangenen Woche mehrere vergiftete Tauben auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes im hessischen Rodgau entdeckt worden waren, wurde anonym Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. setzt nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter 0152 37325400 oder direkt an das zuständige Polizeirevier.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Ein Tier zu vergiften zeugt von besonderer Hinterhältigkeit. Die vergifteten Tiere müssen einen qualvollen Tod erleiden. Auch können dem Täter ebenso Kinder zum Opfer fallen.“

Tauben sind in ihrem Leben vielen Gefahren ausgesetzt: „Stadttauben“ leiden unter ständigem Hunger- und Nahrungsstress, in dessen Folge sie nur etwa zwei bis drei Jahre alt werden. Die Kindersterblichkeit von Tauben ist sehr hoch: Schätzungsweise 90 Prozent der Tiere sterben im ersten Lebensjahr. Tauben sind sehr treue Tiere, sodass der Verlust des Partners oder der Jungen großen Schmerz für die fürsorglichen Vögel bedeuten kann.

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de