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Taubenschlag auf Stuttgarter Rathausgarage abgebaut: Statement von PETA

Organisation übt Kritik an Bauverwaltung und fordert Duldung von Taubenfütterung am Rathaus / PETA-Vertreter dokumentiert vor Ort

Stand Februar 2016
Stuttgart, 12. Februar 2016 – In der Diskussion um die Umsiedlung des Stuttgarter Taubenschlags auf der Rathausgarage hat die Stadtverwaltung – wie vergangene Woche angekündigt – den Schlag heute am frühen Morgen ersatzlos abgerissen. Der Abbau war begleitet von Protesten von Tierschützern – auch Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA, war vor Ort. Dazu kommentiert er:

„Entgegen Protesten von Tierschützern und PETA riss die Stadt Stuttgart den Taubenschlag ab, ohne den Tieren übergangslos einen Alternativstandort zu schaffen. Wir kritisieren die Verantwortlichen der Bauverwaltung, denn das Fortjagen aus ihrem gewohnten Umfeld bedeutet für die Tauben ein Desaster. Beim Großteil der Tiere handelt es sich um ehemalige sogenannte Brieftauben – also Tiere, die nach qualvollen Wettflügen nicht zu ihrem Schlag und ihrer Familie zurückgefunden haben und heimatlos auf den Straßen fremder Städte landen. Viele der Tauben werden den Wegfall der Fütterung am Taubenschlag voraussichtlich nicht überleben. Es ist zudem unbegreiflich, dass alternative Standorte für Taubenschläge auf städtischen Gebäuden allein wegen Beschwerden der dort tätigen städtischen Bediensteten wieder aufgegeben wurden. PETA fordert von der Stadtverwaltung Stuttgart, nun zumindest die ansonsten aufs Schärfste und rücksichtslos von den Ordnungskräften der Stadt verfolgten TaubenfütterInnen für die nächsten Monate im Rathausbereich zu dulden.“
 
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.
 
Dr. Edmund Haferbeck / © PETA
Das druckfähige Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Brieftaubensport
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de