»  »  »  » TERMIN: „Blut ist im Schuh“ – Aufsehenerregende PETA-Aktion anlässlich der „Indischen Ledertage“ auf dem Messegelände in Offenbach

TERMIN: „Blut ist im Schuh“ – Aufsehenerregende PETA-Aktion anlässlich der „Indischen Ledertage“ auf dem Messegelände in Offenbach / Mittwoch, 21. November / 10:30 Uhr

Stand November 2012
Offenbach / Gerlingen, 20. November 2012 – Blutüberströmt liegt eine Unterstützerin der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. in einem überdimensionalen Schuhkarton – neben ihr der gehäutete Schädel einer Kuh. Mit dieser außergewöhnlichen Aktion anlässlich der „Indischen Ledertage“ am morgigen Mittwoch auf dem Messegelände in Offenbach protestiert die Organisation gegen den millionenfachen Mord an Kühen, Ziegen und Schweinen, die jedes Jahr für die Leder- und Schuhindustrie getötet werden. Insbesondere in Indien, das zu den größten Lederexporteuren gehört, sind die Bedingungen für die Tiere erschütternd. Der indische Lederexportverband und Veranstalter der Messe Council for Leather Exports (CLE) verfügt über kein Rückverfolgungssystem der Tierhäute zu den über 30.000 illegal betriebenen Schlachthöfen. Nicht selten werden bis zu 20 Tiere mit einem Lkw transportiert, obwohl gesetzlich maximal zwei Tiere geladen werden dürfen.

„Hinter den Lederprodukten stehen Methoden wie Brandmarken und Hörnerkürzen ohne Betäubung sowie das Häuten von Schlangen bei lebendigem Leib“, so Frank Schmidt, Kampagnenleiter bei PETA. „Insbesondere indische Lederprodukte stammen häufig aus illegalen Schlachthöfen, in denen Kühe noch bei vollem Bewusstsein gehäutet werden.“

PETA India führt derzeit ein Gerichtsverfahren am Obersten Gerichtshof in Indien gegen die Union of India, jede innerstaatliche Regierung sowie das Animal Welfare Board of India (AWBI). Streitpunkt ist die fehlende Durchsetzung von Tierschutzgesetzen sowie das unnötige und extreme Tierleid innerhalb der Leder- und Fleischindustrie.

Auch in Deutschland fristen jedes Jahr Millionen Kühe, Lämmer, Pferde oder Schafe ein trauriges Dasein in engen Boxen. Kastrationen, Brandmarkungen, Kupieren der Schwänze und Hörner finden meist ohne jegliche Betäubung statt. Einem Bericht der Bundesregierung aus diesem Jahr zufolge werden bis zu 9 Prozent der jährlich 3,3 Millionen in Deutschland geschlachteten Rinder nicht ordnungsgemäß betäubt.
PETA appelliert an alle Menschen, keine Lederwaren zu tragen und auf Kunstleder zurückzugreifen. Weitere Informationen und Tipps zu Leder und tierfreundlicher Bekleidung gibt es in PETAs Shopping-Guide.

WANN & WO:
21. November, 10:30 Uhr / Messegelände Offenbach

PETA protestiert in einer lebensgroßen Schuhschachtel gegen Lederprodukte / © PETA

Foto in druckfähiger Qualität:
Fotos.peta.de/details.php?image_id=853

Weitere Informationen:
Lederinfo.PETA.de
PETA.de/Shoppingguide
PETA.de/Lederinfo

Interviewkontakt vor Ort:
Patrique-Robert Noetzel, 0173 2918134

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de