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TERMIN: Blutige PETA-Aktion gegen Stopfleber / Baden-Baden + Karlsruhe, Donnerstag, 24. November

 
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Stand Dezember 2012
Baden-Baden / Karlsruhe / Gerlingen, 22. November 2011 – Die junge, elegant gekleidete Dame ist an einen Tisch gefesselt. Aus ihrem Mund tropft Blut. Vor ihr auf dem Tisch liegen Maisreste, mit denen die Frau „gemästet“ wurde. Mit dieser provokanten Aktion macht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. auf die grausame Produktion von Stopfleber aufmerksam. Unter dem Motto „Versetzen Sie sich in die Lage der Tiere!“ werden PETA-Aktivisten am Donnerstag, den 24. November, vor den beiden Restaurants „Le Jardin de France“ (Baden-Baden) sowie „Künstlerkneipe“ (Karlsruhe) das Grauen auf den Bürgersteig holen und über die abscheuliche Praxis auf Stopfleberfarmen informieren.

„Obwohl die Produktion von Gänsestopfleber in Deutschland und vielen weiteren EU-Staaten aus Tierschutzgründen verboten ist, bieten beide Restaurants Importware der grausamen ‚Delikatesse‘ weiterhin an“, sagt Sebastian Gasior, Aktionskoordinator bei PETA.

Seit Jahren fordert PETA deutsche Restaurants und Hotels auf, keine Stopfleber mehr anzubieten. In Deutschland und in anderen EU-Staaten ist die Produktion von Stopfleber verboten. Bei der Stopflebermast werden Millionen von Vögeln in enge Käfige eingepfercht und können weder aufstehen noch sich umdrehen. Mit einem langen Rohr, das ihnen gewaltsam bis zum Magen gestoßen wird, werden die Tiere mehrmals täglich „gestopft“, so dass die Leber in nur 2-3 Wochen auf das bis zu Zehnfache ihres Gewichts anschwillt. Die Zwangsmast der Vögel führt zu einer Verfettung der Leber. Damit verbunden sind Atemnot, Knochenbrüche, Leberblutungen und schließlich Herzversagen.

WANN & WO?
Restaurant „Le Jardin de France“, Lichtentalerstraße 13, Baden-Baden / 11.45 Uhr
Restaurant „Künstlerkneipe“, Pfarrstraße 18, Karlsruhe / 13. 45 Uhr


Weitere Informationen:
PETA.de/Stopfleber

Interviewkontakt vor Ort:
Sebastian Gasior, 0152 21568733, SebastianG@peta.de
Beispiel-Fotos einer ähnlichen Aktion in Frankreich 2011 © PETA