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Halbnackt in der Fleischschale: PETA-Unterstützer werden zu menschlichem Grillfleisch

 
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Fototermin: Köln / Mittwoch, 19. Juni / 15:30 Uhr / Schildergasse/ Gürzenichstraße (am Brunnen)

Stand Juni 2013

Druckfähiges Bildmaterial steht im Anschluss an die Aktion hier zur Verfügung.

Köln / Gerlingen, 18. Juni 2013 – Sommer, Sonne, Grillzeit: Kaum klettern die Temperaturen in den Wohlfühlbereich, wird allerorts gegrillt. Ein schönes und geselliges Freizeitvergnügen, für das jedoch viele Tiere sterben müssen. Zur Grillsaison wird überdurchschnittlich viel Fleisch konsumiert – häufig zu Niedrigstpreisen in Supermärkten und Discountern eingekauft. Hinter diesen Produkten steckt viel Tierleid, denn allein in Deutschland leben und sterben jährlich mehr als drei Milliarden Tiere in der Intensiv- und Biotierhaltung.

Unter dem Motto „Grillsaison bedeutet Tierleid“ macht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland nun mit einer aufsehenerregenden Protestaktion auf diese Situation aufmerksam: In lebensgroßen Fleischschalen unter Cellophan verpackt zeigen zwei halbnackte, mit Kunstblut beschmierte PETA-Unterstützer/-innen, wie im Supermarkt angebotenes Menschenfleisch aussehen könnte. Die provokante Aktion in Köln soll verdeutlichen, dass Tiere genauso wie Menschen Schmerzen empfinden und ein Recht auf Leben haben.

„In der Grillsaison vergessen die Menschen besonders gerne, was sie als Nahrung zu sich nehmen und unter welch qualvollen Umständen das Fleisch produziert wird“, erklärt Patrique-Robert Noetzel, Aktionskoordinator bei PETA. „Wer Grillfleisch konsumiert, sollte sich darüber bewusst sein, dass er anderen Lebewesen damit großes Leid zufügt.“

Die Produktion von Fleisch ist zudem extrem energieintensiv und klimaschädlich, denn ein Vielfaches des späteren Fleischgewinns muss zunächst in Form von pflanzlicher Nahrung an die Tiere verfüttert werden. Der sogenannte „Veredelungsverlust“ bei Rindfleisch ist eklatant: Für die Produktion von nur 1 kg Fleisch sind rund 16 kg Getreide erforderlich! Insgesamt rechnet die Fleischwirtschaft mit einem Energieverlust von 90 %.

PETA verweist darauf, dass jedes Jahr über drei Milliarden Tiere allein in Deutschland für die Fleischproduktion leiden und sterben. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten.

Tipps und Rezepte für eine abwechslungsreiche und leckere rein pflanzliche Ernährung gibt es auf GoVeggie.de.

Umfassende Informationen über den Zusammenhang von Fleischkonsum und Umweltschutz finden Sie auf der Website: PETA.de/Umweltschutz

PETA-Unterstützer am Ende einer Fleischschalen-Aktion in Berlin / © PETA

Das druckfähige Motiv schicken wir gerne auf Anfrage zu.

WANN & WO?
Mittwoch, 19. Juni 2013, 15:30 Uhr, Schildergasse/ Gürzenichstraße (am Brunnen), Köln

Kontakt vor Ort:

Patrique-Robert Noetzel, 0173 2918134

Kontakt:
Judith Stich, 030 68326660-4, JudithS@peta.de