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TERMIN: PETA-Aktion in München, 12. März 2014 - Tanzende Riesenkondome fordern Kastration von Katzen

Stand März 2014
München / Gerlingen, 10. März 2014 – Ernstes Thema, lustige Aktion: Unterstützer/-innen der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. stülpen sich am Mittwoch in München überdimensionale Kondome über und appellieren so an Katzenhalter, ihre Schützlinge kastrieren zu lassen. Die Organisation weist darauf hin, dass die Länder die Überpopulation von Katzen nur mittels einer Kastrationspflicht langfristig unter Kontrolle bekommen und somit weiteres Tierleid verhindern können. Allein in Deutschland landen jedes Jahr rund 300.000 unerwünschte und ausgesetzte Tiere in Tierheimen. Darüber hinaus streifen circa zwei Millionen heimatlose Katzen durch Deutschlands Parks, Parkhäuser, Hinterhöfe und Gartenanlagen – doch die domestizierten Tiere sind für ein Leben ohne menschliche Fürsorge nicht gerüstet und sterben daher häufig oft frühzeitig und qualvoll. Im Rahmen der Novellierung des Tierschutzgesetzes im Jahr 2013 wurden die Landesregierungen nun dazu ermächtigt, die Verpflichtung zur Kastration von Freigängerkatzen in Privathaushalten mittels Rechtsverordnung zu regeln. PETA fordert die Landesregierung in Bayern daher dazu auf, eine Verordnung zur Katzenkastration in die Tat umzusetzen.

„Verantwortungsvolle Katzenhalter entscheiden sich, ihre tierischen Mitbewohner kastrieren zu lassen. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Tiere“, sagt Patrique-Robert Noetzel, Aktions-Koordinator bei PETA. „Angesichts der stetig wachsenden Überpopulation von Katzen und der steigenden Zahl von Tieren, die in Tierheimen auf ein neues Zuhause warten, ist nun die Landesregierung gefragt, in dieser Angelegenheit tätig zu werden.“

Bedenkt man, dass eine nicht kastrierte Katze im Normalfall zweimal im Jahr vier bis sechs Nachkommen zeugen kann und diese wiederum ab dem fünften Lebensmonat geschlechtsreif sind, wird schnell klar, wie verheerend das Problem wirklich ist. Eine einzige Katze und ihre Nachkommen können rein rechnerisch in nur sieben Jahren 420.000 weitere Katzen in die Welt setzen. Die Kastration von Katzen und Katern ist ein tierärztlicher Routineeingriff – auch die Bundestierärztekammer rät zur Kastration von Freigängerkatzen.
 
WANN & WO?
Mittwoch, 12. März 2014, 9:30 Uhr, Neuhauser Straße (Nähe Karlstor), München
 

Interviewkontakt vor Ort:
Patrique-Robert Noetzel, 0152 21568733, PatriqueN@peta.de


Weitere Informationen:
PETA.de/Katzenkastration
PETA.de/Katzenjammer
PETA.de/Haustiere

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de