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Terminankündigung: PETA-Protestaktion vor der Zentrale des Deutschen Bauernverbands in Berlin, 14. Januar 2015, 12 Uhr

 
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Mit Pillen, Schutzanzügen und Atemschutzmasken gegen Antibiotikamissbrauch in Tierställen

Stand Januar 2015
Berlin / Stuttgart, 12. Januar 2015 – Antibiotikamissbrauch stoppen: Unter dem Motto „Antibiotika im Fleisch: Mensch und Tier sind Bauern-Opfer“ veranstaltet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. am Mittwoch, den 14. Januar 2015 von 12 - 14 Uhr eine Protestaktion vor der Zentrale des Deutschen Bauernverbands in der Claire-Waldoff-Straße in Berlin. Die Aktivisten werden in Schutzanzügen und mit Atemschutzmasken gegen das tierquälerische und krankmachende System der landwirtschaftlichen Tierhaltung demonstrieren. Als Symbol halten zwei der Teilnehmer silberne Tabletts in den Händen, auf denen bunte Pillen und Tierkörper liegen. PETA fordert den Bauernverband auf, seinen Einfluss zu nutzen und als Wegweiser für politische Entscheidungen eine biovegane Landwirtschaft zu forcieren.
 
„Alleine in Deutschland sterben jährlich über 30.000 Menschen an nicht behandelbaren Infektionen, weil lebensnotwendige Medikamente durch antibiotikaresistente Bakterien versagen“, so Lisa Wittmann, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA Deutschland e.V. „Der Deutsche Bauernverband ist als Interessensvertreter der Landwirte neben der Politik also nicht nur hauptverantwortlich für systematische und dauerhafte Tierquälerei und Umweltverschmutzung, sondern auch für die Gefährdung der menschlichen Gesundheit.“
 
In der modernen Tierhaltung werden Lebewesen wie Produktionseinheiten in engen Hallen auf ihren eigenen Exkrementen eingepfercht. Der Infektionsdruck ist dabei so hoch, dass Landwirte enorme Mengen an Antibiotika verabreichen, damit die Schweine, Hühner oder Kühe die Mastperioden überhaupt überleben. Dabei werden nicht nur einzelne, kranke Tiere behandelt, sondern grundsätzlich der gesamte Tierbestand – durch diese Metaphylaxe entstehen Antibiotikaresistenzen.
 
Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Würden sich alle Bundesbürger rein pflanzlich ernähren, könnten jedes Jahr über eine Milliarde Tiere vor dem Tod im Schlachthaus und in den Produktionshallen bewahrt werden. Durch den Strukturwandel hin zu einer bioveganen Landwirtschaft ließen sich außerdem Tausende Menschenleben retten. Der vegane Lebensstil verhindert die Resistenzausbreitung über Stallluft, Gülle sowie tierische Produkte, und Antibiotika können beim Menschen wieder vermehrt wirken.
 
WANN & WO:
Mittwoch, 14. Januar 2015, 12 - 14 Uhr, vor der Zentrale des Deutschen Bauernverbands, Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
 
Interviewkontakt vor Ort: Lisa Wittmann, LisaW@peta.de, +49 (0)173 - 29 181 34
 

Weitere Informationen:
PETA.de/Resistente-Keime-im-Fleisch
PETA.de/Resistente-Keime
PETA.de/Ernährung
Veganstart.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 - 860 591 529, JanaF@peta.de