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Termineinladung: „G7: Stoppt Antibiotika im Fleisch – lebt vegan“ – PETA-Aktion mit Atemschutzmasken und Pillen gegen Medikamentenmissbrauch / München, 29. Mai 2015, 12:00 - 13:00 Uhr

 
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Unterstützer fordern Teilnehmer des Gipfeltreffens auf, die biovegane Landwirtschaft zu fördern

Stand Mai 2015
München / Stuttgart, 27. Mai 2015 – Antibiotikaresistenzen stoppen: Mit Atemschutzmasken, Pillen, Fake-Fleisch und Schutzanzügen setzen sich Unterstützer der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. am kommenden Freitag ab 12 Uhr auf dem Münchner Marienplatz gegen den Missbrauch von Medikamenten in Tierställen ein. Anlass ist der diesjährige G7-Gipfel, zu dem sich die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Wirtschaftsnationen am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau in Krün (Gemeinde Garmisch-Partenkirchen) treffen. Medienberichten zufolge soll dabei auch die problematische Zunahme der Antibiotikaresistenzen diskutiert werden. Die PETA-Unterstützer wollen mit ihrer Aktion auf den Zusammenhang zwischen dem tierquälerischen System landwirtschaftlicher Tierhaltung und der sich ausbreitenden Wirkungslosigkeit lebensrettender Medikamente aufmerksam machen. Vier der Teilnehmer werden silberne Tabletts in den Händen halten, auf denen bunte Pillen und künstliche Tierteile wie Koteletts, Schinken mit Schweinefuß oder ein Hühnerkörper liegen. Die Tierrechtsorganisation fordert die Teilnehmer des G7-Gipfels auf, ihren Einfluss zu nutzen und als Wegweiser für politische Entscheidungen eine biovegane, also tierfreie, Landwirtschaft zu forcieren.
 
„Alleine in Deutschland sterben jährlich schätzungsweise mehr als 30.000 Menschen an nicht behandelbaren Infektionen, weil lebensnotwendige Medikamente durch antibiotikaresistente Bakterien versagen“, so Lisa Wittmann, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA Deutschland e.V. „Durch verantwortungslose Entscheidungen trägt die Politik Mitschuld an systematischer Tierquälerei, Umweltverschmutzung und der Gefährdung der menschlichen Gesundheit. Es wird höchste Zeit, dass die führenden Wirtschaftsnationen diesen Negativtrend anerkennen und rettende Maßnahmen ergreifen.“
 
In der heutigen Tierhaltung werden Lebewesen wie Produktionseinheiten in engen Hallen auf ihren eigenen Exkrementen eingepfercht. Der Infektionsdruck ist dabei so hoch, dass die Landwirte den Tieren in der Regel enorme Mengen Antibiotika verabreichen, damit die Schweine, Hühner oder Kühe die Mastperioden überleben. Dabei werden nicht nur einzelne kranke Tiere behandelt, sondern grundsätzlich der gesamte Tierbestand im Rahmen einer Metaphylaxe. Würden sich alle Bundesbürger rein pflanzlich ernähren, könnten jedes Jahr über eine Milliarde Tiere vor dem Tod im Schlachthaus und in den Produktionshallen bewahrt werden. Durch den Strukturwandel hin zu einer bioveganen Landwirtschaft ließen sich außerdem Tausende Menschenleben retten. Der vegane Lebensstil verhindert die Resistenzausbreitung über Stallluft, Gülle sowie tierische Produkte, und Antibiotika könnten beim Menschen wieder vermehrt wirken.
 
PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, gegessen zu werden. Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, sondern jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.
 
WANN & WO:
Freitag, 29. Mai 2015, 12 - 13 Uhr
, auf dem Marienplatz, 80331 München
Interviewkontakt vor Ort: Lisa Wittmann, +49 (0)1522 1568721, LisaW2@peta.de
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Resistente-Keime-im-Fleisch
PETA.de/Resistente-Keime
PETA.de/Ernährung
Veganstart.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de