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Termineinladung: Menschliche „Gänseschar“ protestiert gegen den Verkauf von Stopfleber in Restaurants des EU-Parlaments – PETA-Aktion in Straßburg, 22. Juli 2015, 10:00 – 10:30 Uhr

 
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Fedrige Unterstützer übergeben von über 44.000 Menschen unterzeichnete Petition

Stand Juli 2015
Straßburg / Stuttgart, 21. Juli 2015 – Aktion gegen Angebot von Tierqualprodukten: Als menschliche „Gänseschar“ verkleidete Unterstützer von PETA UK und PETA France werden am kommenden Mittwoch ab 10 Uhr das Europaparlament in Straßburg dazu auffordern, Stopfleber aus allen EU-Gebäuden zu verbannen. Die fünf Aktions-Teilnehmer in Anzug und Gänsemaske, die Aktenkoffer mit Flaggen von Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und England tragen, werden dabei eine Petition mit mehr als 44.000 Unterschriften überreichen.
 
„Mitfühlende Menschen überall auf der Welt sind gegen das Zwangsfüttern der Vögel für Stopfleber. Dennoch bestehen das Straßburger sowie andere Parlamente darauf, dieses abscheuliche Gericht weiterhin anzubieten“ sagt Mimi Bekhechi, Direktorin von PETA UK. „PETA appelliert an das EU-Parlament, auf seine eigenen Mitglieder zu hören und Stopfleber für immer von den Speisekarten seiner Restaurants zu verbannen.“
 
Das Straßburger Parlament ist eines von drei EU-Parlamentsgebäuden, in denen Stopfleber angeboten wird. Dieses Produkt wird durch die Zwangsfütterung von Enten und Gänsen erzeugt, wobei in Kauf genommen wird, dass die Tiere damit absichtlich krank gemacht werden. Mit ihrer Forderung haben sich die PETA Schwesterorganisationen aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden sowie Deutschland 36 Mitgliedern des Europäischen Parlaments angeschlossen, die von EU-Parlamentspräsident Schulz fordern, Stopfleber wegen der Grausamkeit dieser Industrie zu verbieten.
 
Medizinisch gesehen ist die verfettete Leber (Steatosis hepatis) ein krankhaft verändertes Organ. Den betroffenen Enten und Gänsen wird mehrmals täglich ein langes Rohr in den Rachen gestoßen, über das sie mit großen Mengen Getreide zwangsgestopft werden. Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem Verletzungen des Rachenbereichs, Atemnot, Prellungen, Knochenbrüche, Darmentzündungen, Durchfall, Leberzirrhose, Herzversagen, Nierenversagen und Leberblutungen. Bevor sie an den irreversiblen Folgen des Stopfens sterben, werden die Vögel durch einen Schnitt in die Kehle getötet. Die Gänsestopfleber ist folglich ein extrem geschädigtes Organ von gequälten Tieren und sollte von allen Speisekarten gestrichen werden.
 
WANN & WO:
Mittwoch, 22. Juli 2015, 10:00 - 10:30 Uhr, vor dem EU-Parlament, Allée du Printemps, Straßburg (Frankreich)
Interviewkontakt vor Ort: Harriet Barclay, +44 7794354596, HarrietB@peta.org.uk.

Druckfähiges Bildmaterial steht im Anschluss an die Aktion hier zur Verfügung.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Petition-Stopfleber
PETA.de/die-Qual-die-hinter-Leberpastete-steckt
PETA.de/Themen/Stopfleber
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de