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Termineinladung: PETA-Aktion in Aschaffenburg / „Meerjungfrau“ protestiert gegen Hamburger Fischmarkt auf Reisen / 28. April 2016, 12 bis 13 Uhr

 
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Milliarden Fische sterben jährlich qualvoll in Netzen

Stand April 2016
Aschaffenburg / Stuttgart, 26. April 2016 – Tierleid auf Reisen: Als Meerjungfrau verkleidet protestiert eine Aktivistin der Tierrechtsorganisation PETA am kommenden Donnerstag, 28. April, ab 12 Uhr auf dem Schlossplatz in Aschaffenburg gegen den Verkauf und Konsum von Fisch. Anlass ist das Gastspiel des „Hamburger Fischmarkt auf Reisen“ in der Stadt. Unter dem Motto „Fischen tut weh“ soll deutlich werden, dass die Meeresbewohner fühlende Lebewesen sind, die Schmerzen und Angst empfinden. Weitere Unterstützer von PETA informieren Passanten und Besucher über das qualvolle Sterben von Fischen in Fischernetzen und an Angelhaken und appellieren an sie, die Tiere von ihrem Speiseplan zu streichen.
 
„Der Hamburger Fischmarkt auf Reisen ist keine Werbung für die Schönheit der Hansestadt. Im Gegenteil: Könnten Fische laut schreien, wären die Menschen viel sensibler für ihr Leid", so Alena Thielert, Aktionskoordinatorin bei PETA. „Viele ersticken qualvoll oder spüren noch, wie Arbeiter sie aufschneiden und ihnen die Organe herausreißen.“
 
Eine Studie der Universität Edinburgh in Großbritannien belegt, dass Fische Schmerzrezeptoren besitzen [1]. Auch der Bericht „Ethischer Umgang mit Fischen“ der Schweizer Eidgenössischen Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) von 2014 bestätigt diese Ergebnisse [2]. Laut Professor Hans Fricke vom Max-Planck-Institut in Seewiesen, übertreffen die kognitiven Fähigkeiten von Fischen zumindest in einigen Bereichen sogar die von einigen nichtmenschlichen Primaten.
 
Es ist inzwischen außerdem bekannt, dass Fische soziale Tiere sind, die Freundschaften schließen, Werkzeuge benutzen und beispielsweise ihre Jungen bei Gefahr im eigenen Mund verstecken.
1500 Milliarden Fische werden jedes Jahr gefangen und getötet, das sind mehr als alle Säugetiere zusammen. Auf Schiffen werden sie in riesigen Netzen gefangen und zusammengequetscht. Aus den Meerestiefen heraufgezogen erleiden die Tiere eine qualvolle Druckverminderung – aufgrund des enormen Innendrucks zerreißt ihre Schwimmblase, die Augen treten aus ihren Höhlen und der Magen wird aus dem Mund herausgepresst. Viele Fische leben noch, wenn sie aufgeschnitten und ausgenommen werden. Andere werden in den Netzen zerquetscht oder ersticken langsam.
 
Weder Fische noch andere Tiere gehören auf den Teller. Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten.
 
[1] Sneddon, Lynne U,,Braithwaite, Victoria A, and Gentle, Michael J: Do fishes have nociceptors? Evidence for the evolution of a vertebrate sensory system. (2003). In: Proc Biol Sci. 2003 Jun 7; 270(1520): 1115–1121.
[2] Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich
(EKAH) 2014: Ethischer Umgang mit Fischen
 
WANN & WO:
Donnerstag, 28. April 2016, 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr, Fototermin von 12:00 bis 12:30 Uhr. Schlossplatz, Aschaffenburg
Interviewkontakt vor Ort: Alena Thielert, +49 (0)172 2778834

Ähnliche PETA-Aktion gegen Fischfang vor dem Trevi-Brunnen in Rom / © PETA
 
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Fische
Veganstart.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de