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Termineinladung: PETA-Aktion in Fürstenfeldbruck / Tiere sind keine Ware – kein Tierverkauf bei Hagebau! / 15. Februar 2016, 15 – 16 Uhr

Bikini-„Kaninchen“ im Einkaufswagen macht auf das Leiden für Hagebau aufmerksam

Stand Februar 2016
Fürstenfeldbruck / Stuttgart, 11. Februar 2016 – Tiere sind keine Ware: Mit traurigem Blick nur im Bikini als Kaninchen verkleidet in einem Einkaufswagen macht eine Unterstützerin von PETA am kommenden Montag von 15 – 16 Uhr vor der Hagebaumarkt-Filiale in Fürstenfeldbruck auf das Leid der sogenannten Heimtiere aufmerksam, die wie Gegenstände in Baumärkten verkauft werden. Ermittler der Tierrechtsorganisation haben im vergangenen Jahr in einer Recherche aufgedeckt, dass auch ein großer Teil der Tiere, die in Filialen der Baumarktkette verkauft werden, in Zuchtanlagen unter tierquälerischen Bedingungen „produziert“ wird. Die Aufnahmen zeigen zentimeterhohe Fäkalien in den Ställen, verwesende Tierleichen und Kannibalismus unter den Tieren – also das Töten und Essen von Artgenossen oder deren Körperteilen. PETA fordert die Verantwortlichen von Hagebau auf, den Tierverkauf umgehend einzustellen.

„Hagebau lockt mit dem Verkauf von Kleintieren Kunden in seine Filialen – verschweigt aber, dass die viele Tiere in den Zuchtanlagen in winzigen Boxen in ihren eigenen Ausscheidungen vor sich hin vegetieren und dabei oft verdursten oder an ihren Verletzungen sterben“, so Alena Thielert, Aktionskoordinatorin bei PETA. „PETA wird weiter im Rahmen von Aktionen und Gesprächen Druck auf Hagebau ausüben und  die Verbraucher informieren – so lange, bis das Unternehmen den Tierverkauf stoppt.“

Die Recherchen der Tierrechtsorganisation ergaben, dass Hagebau einen großen Teil seiner Tiere mittels zwischengeschalteter Großhändler aus tierquälerischen Zuchtanlagen in den Niederlanden und Deutschland bezieht. In diesen Betrieben werden jedes Jahr viele Tausend Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten und Mäuse in überfüllten Käfigen oder winzigen Plastikboxen „produziert“. Die Tiere wurden derart vernachlässigt, dass viele von ihnen schon in den Zuchtanlagen starben, verdursteten oder Verletzungen und Erkrankungen aufwiesen; unzählige vegetierten inmitten ihrer eigenen Ausscheidungen dahin. Bei einigen der sensiblen Lebewesen führte der Stress der engen und intensiven Gefangenschaft zu Kannibalismus. PETA-Ermittler haben neben den Massenzuchtanlagen auch stichprobenartig die Bedingungen bei kleinen Züchtern dokumentiert – hier herrschen ebenso extrem schlechte Zustände.

Wer einen tierischen Mitbewohner bei sich aufnehmen möchte, sollte sich an ein Tierheim wenden und ein hilfsbedürftiges Lebewesen adoptieren. Jedes Jahr werden etwa 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt.
WANN & WO:
Montag, 15. Februar 2016, 15 – 16 Uhr, Fototermin von 15 – 15:30 Uhr,

Nicolaus-Otto-Straße 3 (vor der Hagebau-Filiale, Parkplatzauffahrt von der Augsburger Straße kommend), 82256 Fürstenfeldbruck
Interviewkontakt vor Ort: Alena Thielert, Aktionskoordinatorin, +49 (0)172 2778834
 
Weitere Informationen:
Hagebau.petadeutschland.de
Heimtierhandel.petadeutschland.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de